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![]() Heilige Plätze und Tempel ![]() |
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Tempel und heilige Plätze sind die bevorzugten Reiseziele wie auch Urlaubsorte der Hindus. Als westlicher Besucher auf einer Reise in Indien sollte man wissen, daß bis auf ganz wenige
Ausnahmen, alle Tempel ein rein vegetarisches und alkoholfreies in kurz: ein tugendhaftes Umfeld haben. Bei Tempelbesuchen oder bei Aufenthalten an heiligen Plätzen sollte man dies
respektieren. Gleichgültigkeit demgegenüber ist in Indien sträflich und kann unter Umständen in einem Disaster enden. In Nepal dagegen oder je nördlicher (Himalaya) die Hindus leben, werden
auch Blutopfer für gewisse Göttinnen praktiziert. Bild » Hindutempel sind, wenn auch nicht immer so offensichtlich wie auf dem Bild, eine durchwachsene Einigkeit von Gott, Natur und menschlicher Kultur |
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![]() Drei Bäume, Peepal, Neem und Banyan dienen hier als Tempel für die Dreieinigkeit der Götter Brahma (Schöpfer), Vishnu (Erhalter) und Mahesh/ Shiva (Zerstörer). Die Plattform ist ein schattiger Treffpunkt, oder Schlafplatz für Pilger und Besucher des Ortes. |
Da in Indien Schlangen auch als Götter verehrt werden, findet man solche Nag- Devta Tempel oft ausserhalb von Ortschaften ![]() Klick zum vergrössern jpg. / 60kb |
![]() In allen älteren Tempelanlagen findet man exellente Handwerksarbeiten |
Man kommt zum Tempel um ein Begegnung (Darshan) mit der jeweiligen Gottheit zu haben, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, man meditiert, oder praktiziert Yoga zur Selbst- und Gottesverwirklichung. Dort schaltet man vom illusionären, körperlich Weltlichen ab. Andere begeben sich auf religiösem Weg in die farbenfrohe Welt der Götter. In Zeremonien mit Ritualen oder in Gottesdiensten opfern sie Naturalien an diesen Stätten der Begegnung (Darshan) mit dem Spirituellen. Das Ur- Motiv eines Tempelbesuches ist eine innige Hingabe der Menschen zu Gott oder den Göttern. Dort ist Platz für alle Menschen die den Spirit oder die Transzendenz massieren wollen, Blumen schenken, etwas opfern oder zum gemeinsamen Verzehr mit Gott etwas kochen möchten. Sie kommen um mit Tanz, Musik und Spiel die Götter zu feiern, oder um mehr über das Göttliche und der vedischen Philosophie/ Religion zu erfahren. Körper, Sinne und Geist kommen durch die Schönheit der Tempelanlagen und der gesunden Atmosphäre voll auf ihre Kosten. |
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----- Die Gasthäuser der Götter ----- Alle Aktivitäten im und in der Nähe von Tempeln oder an heiligen Plätzen sind immer in der Erscheinungsweise der Güte. Ein gute Voraussetzung, wenn man in Ruhe und ohne Angst leben oder reisen will. Durch Eigendisziplin bedarf es dort keiner Präsenz einer weltlichen Polizei. |
Lebenserhaltend sind die Tempel und die dazu gehörenden Herbergen für
alle, die dem Weltlichen ganz entfliehen wollen und ausschliesslich in Gottes spiritueller Welt ihr Heil suchen. Sie haben deshalb keine Zeit für Erwerb oder Einkommen und sind auf die Güte
Gottes angewiesen. Man trifft Mönche, Priester, enthaltsame Asketen, Yogis, Philosophen und Sadhus, auch die Wissenden und Weisen, die entweder in Tempelnähe, an heiligen Plätzen in Ashrams
leben, oder als Pilger auf Durchreise sind. Hier geben sie ihr Wissen an die, welche durch Erwerb und Einkommen keine Zeit fürs Spirituelle haben, weiter. Da auch in allen Tempeln mit regem
Verkehr, jeden Tag mit Liebe und Hingabe Delikatessen für Gott gekocht werden, können mit den Überresten (Prasad) des Gottesmahls alle Pilger und die obengenannten Besucher gespeist werden.
Man wird ein Gast Gottes, was natürlich auch verpflichtet. Wer kann, spendet, wer es nicht kann erfährt die Segnung und Güte dieses Opferkreislaufs. Tempelköche sind ayurvedische Ernährungswissenschaftler die für Gott kochen. Damit sind sie wahre Spezialisten, was gutes geschmackvolles Essen anbelangt. Und das ganz
ohne Abschmecken! Man muss sich mal das Motiv dieser Menschen auf der Zunge zergehen lassen. Bettler ohne religiöse Ambitionen hingegen, haben keine Chance dort etwas abzustauben. Will man
sich länger an diesen Orten aufhalten, ist es gut wenn man sich als nützlich erweist.Die wichtigsten Tempel der jeweiligen Religionsgruppe oder Kaste sind die besonderen Top- Reiseziele der Hindus. In einer Art, die man spirituellen Tourismus nennen kann, was durchaus kein Urlaub ist. Wenigstens einmal im Leben sollte man einen heiligen Platz aufsuchen. Pilger finden Unterkünfte, Übernachtungsmöglichkeiten und Kantinen oder Kochmöglichkeiten an den Tempeln. Die Götter sind immer auf Besuch vorbereitet. Manche Tempel unterhalten ganze Städte die von Pilgern bewohnt werden, Städte (ohne permanente Einwohner) mit eigener Infrastruktur mit Kraftwerken, Busservice und Flughafen für die Gäste Gottes. Indische Reisebüros b ieten Tirtha- Yatra Touren an. Primär geht es bei diesen Reisen der Hindus um die Reinigung und Beseitigung des Schmutzes, dem man unweigerlich im materiellen (sündhaften) Leben
ausgesetzt ist. Mandir, Devasthan und Tirthas, wie man die heiligen Plätze nennt, haben die Kapazität diesen Schmutz und mentalen Müll zu absorbieren. Sekundär hat man natürlich auch alle
Freuden die eine Reise bieten kann. So gibt es z.B neben tausenden von allgemeinen Shivatempeln, zwölf besondere Yotir-Lingam-Tempel, als die wichtigsten Reiseziele für die Religionsgruppe
der Shivaiten. Bei allen zwölf eine Begegnung mit Gott Shiva gehabt zu haben, ist das Ziel einiger Wanderasketen. Ein Haupt-Tempel aus diesem System befindet sich in Kathmandu/Nepal. Der Berg Kailash, als ursprünglicher Sitz des Gottes Shiva befindet sich sogar in China. Seit einiger Zeit ist es Hindupilgern auch wieder erlaubt zu diesem
heiligen Platz, dem Mansarovar- See am Fusse des Kailash zu pilgern. Vaishnavas, die Hingegebenen des Gottes Vishnu und seiner Frau der Glücksgöttin Laxmi folgen ähnlichen Systemen. Durch
die Schönheit dieser Plätze mit ihren eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten, sind sie inzwischen auch für sinnlichen westlichen Tourismus attraktiv geworden.Wo immer sich Halbgötter, ganz offensichtlich, an einem gedachten Punkt (Brahma-Bindu) oder nach dem Wissen der Veden aufhalten, z.B wo sich mehrere Flüsse treffen, in (heissen) Quellen, bestimmten Baumgruppen, versteinerten Termitenhügeln, Höhlen, Brunnen, Seen, Flüssen, Bergen, Wasserfällen oder aussergewöhnlichen Naturwundern sind entweder heilige Plätze (Tirthas), Tempel (Mandir), oder beides. Da wo sich gleich mehrere Götter (deva) aufhalten, diese Plätze werden Deva-sthan genannt. Tirthas (sanskrit) werden als "Furt" verstanden. Eine seichte Stelle im Fluss der materiellen Welt, wo man die Möglichkeit hat, in eine spirituelle Welt überzusetzen, oder, wo ein Aufenthalt vorteilhaft ist, um die göttliche
Gott (im Gegensatz zu den Göttern) hat seinen Tempel in den Herzen der Wesen. Wer noch Skrupel hat, kann ihn dort in Form von Gewissen wahrnehmen. Aus dem Grunde betet (bittet) man nicht zu Gott. Für die weltlichen Belange incl. Seel- oder Hirnsorge sind die (Halb-)Götter zuständig. Zu Gott geht man nur wunschlos, man liebt ihn, also versucht man ihm in den Tempeln zu geben, nicht zu bitten oder zu borgen. Diese liebevollen Gaben schliessen den Kreislauf aller Dinge und optimieren das gesunde Verhältnis von Geben und Nehmen: Von Gott - über die Natur - zu Gott. In Moscheen, christlichen, wie jüdischen Gotteshäusern gibt es keine Darstellungen von Gott, auch wird die göttliche Natur vernachlässigt, und durch Politik oder Sozialarbeit ersetzt. In diesen Religionen befindet sich Gott immer irgendwie im Geheimen, ist unnahbar wie in einem Versteck oder unsichtbar im Hintergrund. Oft ist er ein Objekt von Spekulationen und Interpretationen, da man kaum Angaben über ihn in den Schriften findet. Viele Hindernisse und Blockaden verhindern dem Sünder sogar einen direkten Kontakt, da im Himmel, sonstwo oder anderweitig verhindert. Den Juden ist es, um Anmassung?? zu unterdrücken, nicht erlaubt Gottes persönlichen Namen auszusprechen, obwohl er einen hat. Die Bhuddisten haben in ihrer Philosophie gar keinen Gott, stellen aber die Vielzahl der (Halb-)Götter als Natur oder übermenschliche kosmische Kräfte dar. Hindus dagegen, als weltweit einzigste vegetarische Religion betrachten den Spirit mit Philosophie, Kultur und individueller Praxis. Sie versuchen frei und offen, mit dem notwendigen Respekt, nach allen Regeln der Kunst und soweit man als Mensch in
einer limitierten Welt überhaupt dazu fähig ist, die ganze Pracht des Allpotenten darzustellen. Gottes opulenten Reichtum, Wissen, Schönheit, Kraft, Ruhm und seine Entsagung kann man an
Mandir, Devasthan, Tirtha, anderen heiligen Orten oder durch die vedische Literatur verstehen lernen. Der eine Urgott zeigt sich an den Tempeln in der Vielfalt der Götter. Man kann diesen
Spirit in beeindruckenden Extasen oder Trancen erleben, welche durch eigene Hingabe oder das allgemeine Bewusstsein oder der Atmosphäre die den heiligen Plätzen zueigen ist, hervorgerufen
werden.Die Tempel selbst beherbergen immer heilige Besonderheiten, Darstellungen von Heiligen, der Gottheiten oder ein Bild Gottes, so wie Er in den vedischen Schriften beschrieben wird. Manchmal auch einen Spiegel, damit man Gott in sich betrachten kann. Das Innere wie Äussere dieser handwerklichen Meisterstücke kann man erst verstehen, wenn man die Weisheiten der vedischen Schriften und damit die Hintergründe der Details kennt. Viele Tempel stehen an einem heiligen Platz wo sich irgend welche Naturwunder
abspielen. Heilig bezieht sich bei den Hindus auf Heilbringendes für die Wesen, sei es körperlich, geistig oder spirituell. Die biologische Natur wie wir sie kennen, wird nach vedischem
Verständnis von einer Art Supernatur (Götterwelt) kontrolliert und bewegt. Diese 330 Mio. Götter machen ihren Job hauptsächlich zur Zufriedenstellung es einen Ur-Gottes und beleben somit
die Natur. Im Gegenzug für alles Erbrachte wird dieser Prozess durch die Opfer der Menschen unterstützt, denn Menschen und Götter leben in Abhängigkeit zueinander. Es ist also eine
Integration und Ergänzung von einer nutzbaren Natur, die von den Wesen ausgebeutet wird, und die dem Göttlichen ihren Tribut zahlen. Wer den Göttern opfert, wird von Ihnen materiell und in
allen Lebenslagen zufriedengestellt. Somit ist der Tempel ein Medium zur spirituellen Welt, ist immer Opferstätte, wo mit Gottesliebe und Hingabe Blumen, Blätter, Frucht und Wasser/Milch
dargebracht werden. Tieropfer, Alkoholopfer und Schamanentum findet man sehr selten und auch nur in spirituell unterentwickelten Gesellschaften oder Religionsgruppen.
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---- Heilige Plätze ---- ![]() Der heilige Fluß Ganges ist der materielle Körper der Halbgöttin Ganga. So wie die sichtbaren Flammen und spürbare Hitze des Feuers, der Körper des Feuergottes Agni ist, oder wie unser materielle Körper der Sitz unseres persönlichen spirituellen Selbst (Ich) ist. Ganga entstand an den Zehen des Urgottes Vishnu und kommt aus der materiell unmanifestierten Welt, um mit ihren Kräften Heil auf diese Erde zu bringen. So etwas Nobles wird von den Menschen erlebt, erkannt und natürlich
So kam es, daß man an die schönsten Plätzen in der indischen Natur die durch die vedischen Schriften als heilig ausgewiesen wurden, mit einer eben so schönen Architektur, Kunst, Poesie, Wissen und einer gewaltlosen Zivilisation dekorierte. Wenn man mit dem vedischen Wissen vertraut ist, und diese Plätze nicht zu sehr vom westlichen Tourismus beeinflusst sind, trifft man dort gewiss Gottvater, und Mutter Natur mit ihren Kindern, den Göttern, Menschen, Tieren, und Pflanzen in absoluter Harmonie und spiritueller Einigkeit. Nur während der Zeit eines Festivals ist an den Tempeln, Tirthas und Devasthan die Hölle los. Menschen kommen vollbepackt mit Sünden um sie hier abzuwaschen. Ansonsten haben diese Plätze etwas Paradiesisches, wenn man mit dem Begriff etwas anfangen kann. Das beste Beispiel eines heiligen Platzes ist der 1200km. lange Power-Fluss Narmada in Madhya- Pradesh (Mittelindien). Tausende von Tempel dekorieren seine Ufer.
(siehe auch: Götter, Einsteiger od. Reisebericht/Omkareshwar) |
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Das Scheitern eines solchen Projektes aus mystischer Vergangenheit kann man ca.500km flußabwärts bestaunen: ----- Panorama Bildanimation ----- Klick hier oder ins Bild um die Animation zu betrachten (740X350/ jpg/ 95kb.) |
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Bild ^: Die Menschen erzählen hier über den Mißerfolg des mächtigen Halbgottes Sahasrabahu-Arjun, der mit seinen tausend Armen versuchte, den Narmada an dieser Stelle mit uns
Menschen unbekannten, supernaturalen Kräften und Techniken zu blockieren. Es war schon immer und für alle, auch für die Halbgötter eine Herausforderung diesen Fluss zu kontrollieren, um das
Wasser und dessen Kraft besser zu nutzen. Narmada- Devi, lässt sich aber nicht aufhalten, dafür wird sie in allen Schriften und den Bewohnern des Narmadatales gepriesen. Der uralte von ihr
zerstörte Megadamm schuf bei seiner Zerstörung im Laufe der Zeit ein Wasserfallgebiet. Dieses erstreckt sich auf eine Größe von 2X3 Kilometer. Die Erklärung für das Scheitern liefert die
Geschichte gleich mit: Hier kann man sehen mit welchen Methoden Narmada ihr Bett freihält. Diese großen Löcher (1.5- 2 mØ), oft metertief, entstehen während der Monsoonzeit wenn Göttin Narmada von ihren "Kindern" den 900 Nebenflüssen, die ihr aus dem Vindhya-Gebirge im Norden und dem Satpura- Gebirge im Süden zufliessen, gespeist wird.
in Bewegung gebracht und bohren sich ins Gestein. Selbst massiver Fels wird im Laufe der Zeit instabil und bricht. Warum sollte es den, mit moderner Technik gebauten Staudämmen
anders ergehen?? Narmada ist schliesslich die Tochter des mächtigen Gottes der Zerstörung SHIVA. In den Löchern schleifen sich dann die berühmten Narmada- Shivalingams. Steine die in die
Löcher gelangen, kriegen durch dauernde Rotation angetrieben durch das Wasser eine Phallusform. Die schönsten werden in den Shivatempeln entlang des Flusses installiert und verehrt (siehe
auch "Götter"). Nun versucht man, allerdings auch schon seit Jahrzehnten, mit moderner Technik dieser Göttin zu Leibe zu rücken. 32!! Staudämme (Teilstücke) waren von den Russen geplant, um
die Wasser in den Griff zu bekommen. Clever, aber daraus wurde nichts! Zum Ärger der armen Bewohner des Narmadatals hatte die Weltbank dabei so viele Jahre Riesensummen in dieses
Sardar-Sarovar Projekt gesteckt. Ohne Erfolg. Nun wurden durch Einsicht und Vernunft diese Gelder gestoppt. Andere Investoren zogen sich auch zurück. Indien will aber immer noch auf eigene
Rechnung weitermachen. Es wird sich im Laufe der Zeit noch zeigen, ob die indische Regierung die alten Schriften und deren Inhalt besser überdenkt, bevor sie diese hirnrissigen "New- age
Tempel-Projekte" weiter vorantreibt. Alle wissen: Narmadas natürliche Aufgabe ist es, zu fließen. "Narmade har har" rufen die Leute überall seit eh´ und je´ an diesem heiligen Fluss zur
Begrüssung. Das heißt soviel wie: Fließe Narmada, Fließe.
Ich beobachte die ganzen Projekte an diesem Fluss mit einem Schmunzeln, da ich Narmada und ihre Abneigung gegen Mauern die sie behindern wollen, und die moderne Technik kenne. Nur kann ich damit den Bewohnern des Narmadatals die Besorgnis um ihre Heimat nicht nehmen. In den alten Schriften wird aber gesagt, daß die Göttin Narmada für 27 Weltperioden (kalpa) lebt und fließt. Erst acht sind bisher vergangen. Ein Kalpa umfasst einen Zeitraum von 4 Zeitaltern der kosmischen Schöpfung im Manifestierten, und denselben Zeitraum im unmanifestierten Zustand. Ich hoffe dieses gibt guten Mut für weitere Demonstrationen gegen das Staudamm-Projekt und Kraft für den Fortbestand des kulturellen, religiösen und spirituellen Lebens der Menschen, die an diesem Fluß leben, oder die ihn zu diesem Zweck aufsuchen. Bezeichnend sind diese Bilder Dieser Tempel hat schon einige Fluten des Flusses überstanden. Die Festungsmauer eines Forts hingegen wurde vom Narmada welcher in der Monsoonzeit um 15-20 Meter steigt, einfach abrasiert. |
NARMADE HARE HAR... NARMADE HARE HAR...![]() ----- Tempel ----- |
im Ostindien- Stil![]() Tempel in Bhubaneshwar (Ostindien) In Orissa wo das Land und die Leute unter sehr harten Bedingungen leben und wo Naturkatastrophen Gang und Gäbe sind, haben die Menschen besonderen Respekt vor den Göttern und machen alles um sie zu beschwichtigen und wohlzustimmen. ![]() Sri Jagannath |
Der Tempel des kontrollierenden Gottes des Universums Jagannath: Dieser Tempel ist Tabu für alle Nichthindus. Sollte es aber mal passieren, daß ein Unbefugter an den Wachen vorbeikommt,
wird der Tempel geschlossen und von grundauf gereinigt. Sollte man also einer Kaste angehören, der es nicht erlaubt ist in den Tempel zu gehen, bleibt einem die Möglichkeit den Gott des
Universums auf einer seiner Reisen zu sehen. Dafür kommt er an bestimmten Zeiten im Jahr aus dem Tempel. Die wichtigste Reise die Er für die Menschen macht ist das Ratha- Yatra, wo
100000-de Besucher das Ereignis verfolgen. Pilger kommen aus ganz Indien um Jagannath zu sehen. Es ist ein grosses Erlebnis, wenn man auf dem Fest sieht, wie sich Menschen in ihrer Hingabe
zu dem höchsten Gott verhalten.
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| oder Südindien- Stil |
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Dieses ist kein Tempel, sondern nur das Eingangstor |
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Fast jeder Stein der Mauer ist mit mystischen Szenen aus den heiligen Schriften in excellenter Kunst dekoriert. ![]() |
![]() Der unverkennbare südindische Tempelstil mit den reich verzierten Tempeleingangstürmen bezeugt die meisterliche Handwerkskunst. Auch hier erzählen die Skulpturen wie die Götterwelt funktioniert. |
Erotische Szenen dienen der Aufklärung über das sexuelle Leben und wie man mit den Wünschen umgeht. Grundlage dessen ist die Kama-Sutra, welche eine Zusammenfassung der Kama- Sastra, dem
Lehrbuch der Wünsche ist (Kama= Lust, Wünsche) ![]() ![]() (jpg, 60kb.) Mehr Bilder von den holy Spots mit ihren wunderschönen Tempeln findet Ihr im Fotoreisebericht unseres "Thirtha- Yatra", einer Reise zu den heiligen Plätzen in Mittel- und Südostindien. Seitenanfang |
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Indisches Kolam- Floordesign Straßen- Sandmalereien werden zu besonderen Festen im ländlichen Indien vor den Eingängen der Hütten und Tempel gemalt. Ganze Wettbewerbe der jungen Mädchen und Frauen in der Nachbarschaft "wer die Schönsten malen kann", werden ausgetragen. Sie sind davon überzeugt, daß die Glücksgöttin Laxmi diese "Einladung ins Haus zu kommen" nicht ignoriert. |
« Kolam-muster![]() |
« Mehr über diese indische Kunst findet ihr hier » ![]()
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Kolam-fotos »
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Be Vegetarian, it is Nonviolence in Action! « Intro ll Home ll Reiseverlauf ll Foto- Reisebericht ll Einsteiger ll Bilder ll ved. Götter ll Symbole & Yantra » 2003-2006 © by Vishal |
(001) Wer die Erklärung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.
(044) Jesus sagte: Wer den Vater lästern wird, dem wird man vergeben; wer den Sohn lästern wird, dem wird man vergeben; wer aber den heiligen Geist lästern wird, dem wird man nicht vergeben, weder auf der Erde noch im Himmel.
(055) Jesus sagte: Wer nicht seinen Vater hasst und seine Mutter, wird mir nicht Jünger sein können. Und wer seine Brüder nicht hasst und seine Schwestern und nicht sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein.
(105) Jesus sagte: Wer den Vater und die Mutter kennen wird, er wird Sohn der Hure genannt werden.
(106) Jesus sagte: Wenn ihr die zwei zu einem macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden. Und wenn ihr sagt: "Berg, hebe dich hinweg!", wird er verschwinden.
(113) Seine Jünger sagten zu ihm: "Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?" Jesus sagte: "Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: "Siehe hier oder siehe dort", sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht." ***
Sinnvolle Lösung:
Mutter = Summe aller Ersparnisse
Hure = Finanzkapital
Brüder und Schwestern = Sachkapitalien
Berg = Rentabilitätshürde
Tod = Liquiditätsfalle
Vater = Kreditangebot
Sohn = Kreditnachfrage
heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld
Königreich = Natürliche Wirtschaftsordnung
Selbst wenn wir uns nur auf die obigen sechs Gleichnisse aus dem Thomas-Evangelium beschränken – existiert noch eine andere Möglichkeit, diese sinnvoll zu interpretieren? Und wie hoch ist die Restwahrscheinlichkeit für eine alternative Interpretation, wenn 10, 20, 50, 100 Gleichnisse auf die gleiche Art einen Sinn ergeben?
Wenn wir diese eine sinnvolle Interpretation als richtig ansehen, war der Prophet Jesus von Nazareth das größte Genie aller Zeiten, und er entdeckte tatsächlich die einzig denkbare Möglichkeit, wie Menschen wirklich zivilisiert zusammenleben können: das Grundprinzip der absoluten Gerechtigkeit als Basis für die ideale Gesellschaft.
Wäre Jesus dagegen nur der moralisierende Wanderprediger gewesen, zu dem ihn die "heilige katholische Kirche" machte, wüssten wir heute nicht einmal, dass es jemals einen Propheten dieses Namens gegeben hat! Denn die "Moral" ist eine irrelevante Größe: solange es möglich ist, einen unverdienten Knappheitsgewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) zu erzielen, weil eine fehlerhafte Geld- und Bodenordnung die Gesellschaft zwangsläufig in Zinsgewinner und Zinsverlierer unterteilt, wäre selbst dann, wenn alle Menschen grundehrlich und auch noch hyperintelligent wären, der nächste Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung – unvermeidlich. Andererseits: sind – durch eine konstruktive Geldumlaufsicherung und ein allgemeines Bodennutzungsrecht – leistungslose Kapitaleinkommen eigendynamisch eliminiert, bedeutet es prinzipiell das Beste für alle, wenn jeder Einzelne nur das Beste für sich anstrebt. Der Moralbegriff löst sich auf.
Der Krieg konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!
*** "Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat."
Silvio Gesell, Herbst 1918, Vorwort zur 3. Auflage der NWO
die menschheit darf einfach nicht die wahrheit erfahren, sonst bricht das jüdische und katholische (ortodoxe.u.ä.) machtgefüge zusammen, auf dem unsere ,ach so heile und universelle weltordnung aufgebaut ist.
deshalb werden wir niemals gehör finden, da unsere informationen keine gewinn und macht- profite bringen, ich erinnere nur an mein veröffentlichungsangebot an alle informationsträger des westens über den solidaritätsmarsch östlicher religionen mit den christen zugunsten des universalfriedens, keine sau hat das interessiert, denn das kann man nicht werbeträchtig genug verkaufen, den papst ja, die talibans und andere extremisten ja, das bringt geld.
in 10 000 jahren alten schriften steht: 99,99 % der menschheit wird nicht begreifen, daran hat sich bis heute nichts geändert.
also lebe ich so und mache bis zum schluss weiter, all mein wissen und meine liebe einfach weitergeben mit den besten wünschen von frieden und liebe für alle, alles und alle zeiten,
wenn das während meines Da- Seins nur einem geholfen hat, dann ist der sinn meines lebens erfüllt.
om shantih
"Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten."
Sir Arthur Charles Clarke (1917 - 2008)
Machtausübung ist Dummheit und allgemeiner Wohlstand ist selbstverständlich – sobald die Religion überwunden ist, die schon immer die Aufgabe hatte, die Fehler der Makroökonomie aus dem Bewusstsein des arbeitenden Volkes auszublenden. Die Religion (Rückbindung auf einen künstlichen Archetyp) war solange notwendig und sinnvoll, wie niemand diese Fehler zu beheben wusste, die zwangsläufig zu systemischer Ungerechtigkeit und damit zu Massenarmut und Krieg führen. Ohne die selektive geistige Blindheit, die uns "wahnsinnig genug" für die Benutzung von Zinsgeld machte, und die noch heute die Menschheit in Herrscher (Zinsprofiteure) und Beherrschte (Zinsverlierer) unterteilt, wäre unsere Zivilisation nie entstanden.
Erst der Prophet Jesus von Nazareth erkannte, wie die Makroökonomie zu gestalten ist, damit niemand einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) erzielen kann. Doch mit dem Cargo-Kult des Katholizismus mutierte die seit Jesus eigentlich überflüssige Religion vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode: weitere 1600 Jahre Massenarmut und Krieg, seit der Vernichtung der Gnosis (Kenntnis) im vierten Jahrhundert.
Die "heilige katholische Kirche" degradierte das Genie zum moralisierenden Wanderprediger und projizierte das von Jesus vorhergesagte "Königreich des Vaters" (Freiwirtschaft, Vater der Kultur = Kreditangebot), in dem die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beendet ist, auf ein hypothetisches "Himmelreich" der Toten, nur um selbst eine "Moral" verkaufen zu können, die in der idealen Makroökonomie so sinnlos ist wie eine Taschenlampe bei Sonnenschein.
Der religiöse Wahnsinn beließ die Menschheit in der systemischen Ungerechtigkeit des Privatkapitalismus (Erbsünde) und ließ so dem ersten Weltkrieg noch einen zweiten folgen, obwohl der Sozialphilosoph Silvio Gesell bereits 1916, unabhängig von der Heiligen Schrift und erstmals auf wissenschaftlicher Grundlage, genau das wieder beschrieb, was der geniale Prophet Jesus von Nazareth als erster Denker in der bekannten Geschichte als Wahrheit erkannt hatte: absolute Gerechtigkeit durch absolute Marktgerechtigkeit.
Heute (2009) sind wir an genau dem Punkt angekommen, den die israelitische Priesterschaft schon vor 2600 Jahren vorhergesehen hatte: Wir stehen unmittelbar vor der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon), der totalen Selbstvernichtung, denn der Krieg (umfassende Sachkapitalzerstörung) konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!
Doch ein Atomkrieg ist gar nicht erforderlich, um unsere ganze "moderne Zivilisation" auszulöschen; es reicht aus, wenn wir weiterhin an den "lieben Gott" (künstlicher Archetyp: Jahwe = Investor) glauben und ein allgemeines Zwischentauschmittel mit parasitärer Wertaufbewahrungsfunktion (Zinsgeld) verwenden.
Ich wünsche Ihnen, Yogi Majhavi, und dem einstigen Land der Dichter und Denker Viel Erfolg bei der Auferstehung aus der religiösen Verblendung noch vor dem jüngsten Tag (1. Januar 2010).
Mit freiwirtschaftlichem Gruß
"The strong young man of the rising sun"
wir befinden uns bereits mitten im grossen knall ( oder BIG CRUNCH)
wir müssen ( hier gebrauche ich dieses verb einmal, obwohl ich sonst sage: dürfen)
dringend anfangen, umzudenken und anders zu denken, ich habe alle relevanten themen-
auch wissenschaftlich in meinen seiten behandelt.
ein respektvoller, intelektueller austausch ist wichtiger, als machtlüsternen Märchenerzählern
nachzulaufen, ob im goldbestickten schlafanzug und seidenkäppi, oder massanzug im parlament oder wallstreet.
so, wie ich vor langer zeit schon veröffentlicht habe, der unumkehrbare weg der selbstzerstörung der menschheit ist schon längst eingeschlagen.
danke, freue mich über jede zuschrift und bin bemüht, allen zu antworten
om shantih
Alles, was dem unbewussten (religiös verblendeten) Kulturmenschen im Diesseits fehlt, projiziert er auf ein hypothetisches "Jenseits". Die Religion, die schon immer die Aufgabe hatte, die Fehler der Makroökonomie aus dem Bewusstsein der halbwegs zivilisierten Menschheit auszublenden, machte sich dies zunutze, indem sie ihren Untertanen Jenseitsphantasien verkaufte, um den durch die fehlerhafte Makroökonomie verursachten Mangel durch ein hypothetisches "Leben nach dem Tod" auszugleichen. Zinsverlierer, die sich "fröhlich und getrost" ausbeuten lassen, weil sie ja "im Himmel reichlich belohnt" werden, sind sicher die angenehmeren Untertanen, von denen die Herrschenden (Zinsprofiteure) sogar noch Dankbarkeit erwarten dürfen. Allerdings erging es den Herrschenden dabei kaum besser. Denn was ist schon der ganze Besitz eines Königs früherer Zeiten, wenn wir diesen dekadenten Schnickschnack mit dem ganz normalen Lebensstandard eines mittelständischen Unternehmers der Gegenwart vergleichen? Und wie unendlich langweilig ist wiederum die Existenz eines Zinsgewinnlers der Gegenwart, der sich auch nur die Trivialitäten leisten kann, die es schon gibt, verglichen mit dem wahren Leben in der Natürlichen Wirtschaftsordnung, in der so etwas wie "Alltag" nicht mehr existiert?
Die "Lösung der sozialen Frage" ist keinesfalls als das Wichtigste der Natürlichen Wirtschaftsordnung anzusehen, sondern ist nur ein "selbstverständlicher Nebeneffekt", den die ideale Makroökonomie quasi im Vorübergehen selbstregulativ herbeiführt und dauerhaft aufrechterhält. Das Wesentliche ist der technologische und kulturelle Fortschritt, der im Kapitalismus immer wieder dadurch zum Erliegen kommt, dass nicht die in jeder Beziehung Fähigsten, sondern die in jeder Beziehung Sparsamsten die wesentlichen Entscheidungen treffen, sodass die ganze Kultur in jeder Beziehung verarmt, je größer die Zinsumverteilung wird. Der Kapitalismus ist durch eine unnatürliche Polarität gekennzeichnet, die prinzipiell alle Menschen in Zinsverlierer (Proletariat) und Zinsgewinnler (Dekadenz) unterteilt. In beiden Fällen gibt es kein bewusstes Leben, wenn wir dieses als eine sinnvolle Abfolge von bewusstem Wollen und zumindest möglicher Willensbefriedigung auffassen! Denn ein Zinsverlierer muss ständig etwas wollen, um nur zu existieren, ohne aber die Chance zu haben, das Gewollte zu erreichen, während ein Zinsgewinnler bereits existiert ohne etwas zu wollen, und daher nicht wissen kann, was er wirklich will.
Erst durch die stetige Proportionalität von marktwirtschaftlich erbrachter Leistung und Gegenleistung, wie sie nur in der Natürlichen Wirtschaftsordnung dauerhaft besteht, kann der Kulturmensch (der homo oeconomicus im wahrsten Sinn des Wortes) überhaupt erst ein Bewusstsein entwickeln. Nur der veraltete Archetyp "Investor" im Unterbewusstsein (noch) nicht auferstandener Menschen, der natürlich bestrebt ist, (noch) bestehende Machtstrukturen aufrecht zu erhalten, lässt immer wieder Zweifel an dieser klaren Feststellung aufkommen. Die ganze Hohlheit dieser Kritik wird sofort deutlich, wenn wir uns mit den Worten von Silvio Gesell vor Augen führen, dass allein die Arbeitsteilung den Menschen über den Tierzustand erhob! Die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung ist in diesem Zusammenhang nichts anderes als die Perfektionierung der Arbeitsteilung, die den Kulturmenschen endgültig zivilisiert.
Doch wo bleibt jetzt das "Leben nach dem Tod"? Belassen wir es vorerst bei der Feststellung, dass es für die Identität des einzelnen Kulturmenschen weniger darauf ankommt, was in seinem Personalausweis steht, sondern mit welchen Augen der bewusste Mensch die Welt betrachtet, in der wir leben.
erzähle allen, dass sie so sein können, wie ich, sie müssen sich nur dessen bewusst werden.
in diesem evangelium ist nichts zu finden dass der ungläubige thomas seine hände in die wunden jesus legte und sagte,_ : ja, du bist es.
also das BEWUSSTE SEIN ist der weg der selbsterkenntnis.
Solange eine fehlerhafte (kapitalistische) Wirtschaftsordnung nicht die Fähigsten sondern die Sparsamsten bevorzugt, befindet sich der Kulturmensch in einem Kampf ums Dasein, der letztlich nicht zu gewinnen ist. Die durch religiöse Verblendung verursachten geistigen Schäden haben die Natürliche Wirtschaftsordnung, den vorhergesagten "Himmel auf Erden", um zwei Jahrtausende verzögert, in der die Menschheit zwar noch bis zur Erfindung des Transistors (der heute in der größten Stückzahl produzierten technischen Einheit) kam, aber ansonsten geistig verkümmerte.
Eine zusätzliche Wunde in der geistigen Entwicklung des Menschen hinterließ der Wahnsinn des Marxismus, dessen Begründer, der politische Journalist Karl Marx, wohl als das Musterbeispiel eines falschen Propheten anzusehen ist, wie sie die Heilige Schrift vorhergesagt hat. Kulturhistorisch ist der Marxismus als eine Angstreaktion zu verstehen, mit der sich der unbewusste Mensch von der Überforderung durch den Privatkapitalismus zu erholen glaubte. Eine Rückbesinnung auf die vermeintliche Sicherheit des Ursozialismus, in dem der primitive Kulturmensch sich noch keine Gedanken um den Sinn seiner individuellen Existenz machen musste. Zwar sind die Exzesse des so genannten "Kommunismus", der zwischenzeitlich einen Teil der Menschheit in der geistigen Entwicklung um Jahrtausende zurückwarf, weitgehend überwunden, aber die globalen Folgeschäden sind durchaus mit denen vergleichbar, die der Wahnsinn der Religion verursachte.
Während der Katholizismus (entschuldigter Privatkapitalismus) zumindest noch einen unfairen wirtschaftlichen Wettbewerb gestattete, in der der Einzelne im Kampf ums Dasein wenigstens seine Individualität wahren konnte, ließ der Marxismus in der Mehrheit aller Zinsverlierer jede Hoffnung auf die Möglichkeit eines selbstbestimmten Lebens schwinden. Der marxistisch Verblendete hat es aufgegeben, sich selbst helfen zu wollen, und ruft entweder nach der Hilfe anderer oder verspricht anderen seine Hilfe, die er nicht geben kann. Der Marxismus verwischte den Gegensatz von Marktwirtschaft und Privatkapitalismus, und trug so auf seine Art dazu bei, diesen, sogar in der gesteigerten Form des Staatskapitalismus, bis hinein ins 21. Jahrhundert zu erhalten. Der unbewusste Zinsverlierer ruft heute mehr denn je nach der "hohen Politik", obwohl er längst wissen müsste, dass allein die Marktwirtschaft (Paradies) Wohlstand, Freiheit und Gerechtigkeit garantiert, sobald wir – durch eine professionelle Geld- und Bodenordnung – das freie Spiel der Kräfte von Angebot und Nachfrage vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus (Erbsünde) befreit haben.
Dann gibt es keinen "Kampf ums Dasein" mehr! Denn wenn wir die heute bereits zur Verfügung stehende Technologie in den Dienst des arbeitenden Menschen stellen und nicht wie bisher in den Dienst des nicht arbeitenden Menschen (Zinsgewinnler), erreichen wir fast aus dem Stand eine solche Effizienz, dass der Arbeitsaufwand für den einzelnen Kulturmenschen gar nicht mehr als "Aufwand" empfunden wird. Beim heutigen Stand der Technik können selbst mehr als sechs Milliarden Menschen auf diesem Planeten sorgenfrei leben, wenn einfach nur die Arbeitsteilung funktioniert, bzw. diese weder durch den Privatkapitalismus noch durch Beamtenwillkür gestört wird. Beide Störfaktoren sind wie nichtlineare Verzerrungen, die das Leben des Einzelnen einer Fremdbestimmung unterwerfen, sodass allein der Arbeitsaufwand für das nackte Überleben – und das auch nur von einem Krieg bis zum nächsten – deutlich höher ist als in der Natürlichen Wirtschaftsordnung, in der das verzerrungsfreie Spiel der Marktkräfte die Makroökonomie auf jeden Menschen so präzise reagieren lässt wie ein Hifi-Verstärker auf die kleinste Änderung seines Eingangssignals reagiert! Das ist es, was das wahre Leben in absoluter Gerechtigkeit von der Existenz im "Alltag" systemischer Ungerechtigkeit unterscheidet.
1. Es gibt keine Moral, die Intelligenz ersetzen kann.
2. Bescheidenheit ist der schwerste Charakterfehler.
3. Mit Geld sparen ist kein Geld zu verdienen.
Die 3 Gebote gelten für den Normalzustand der Natürlichen Wirtschaftsordnung (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) und sind aus dem pervertierten Zustand einer kapitalistischen Marktwirtschaft heraus nicht sofort zu verstehen. Die drei neuen Gebote unterscheiden sich von den bisherigen zehn (die in der idealen Makroökonomie nicht mehr gebraucht werden, weil sie nicht mehr zur Anwendung kommen) dadurch, dass sie tatsächliche Gebote sind und keine getarnten Verbote. Die drei Gebote müssen nicht befolgt werden, verschaffen jedoch vor allen anderen Grundsätzen, an die man sich halten kann, stets den größten persönlichen Vorteil, ohne dass andere dadurch einen Nachteil erleiden. Dies ist in einer fehlerhaften (kapitalistischen) Makroökonomie, in der jeder nur versuchen kann, auf Kosten anderer zu leben, damit andere nicht auf seine Kosten leben, nicht vorstellbar, und allein deshalb erschließt sich der Sinn der 3 Gebote nicht sofort.
Erst wenn wir uns in eine Welt hineinversetzen, in der es prinzipiell das Beste für alle bedeutet, wenn jeder Einzelne nur das Beste für sich anstrebt (was jeder gesunde Mensch ohnehin tut), weil niemand einen unverdienten Knappheitsgewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer erzielen kann, wird der Sinn der 3 Gebote offensichtlich, bis er in der Natürlichen Wirtschaftsordnung selbstverständlich ist.
Sobald eine konstruktive Verbindung von Individual- und Sozialprinzip besteht, muss man dem einzelnen Menschen grundsätzlich nichts verbieten, wenn er nur seinem natürlichen Selbsterhaltungstrieb folgt, der immer größer ist als der Arterhaltungstrieb oder der Altruismus. Je größer in der Natürlichen Wirtschaftsordnung der Erfolg des Einzelnen ist, desto größer auch der Erfolg für alle. Moral, Bescheidenheit und Sparsamkeit können nur noch Ausreden sein für mangelnden persönlichen Gewinn, und somit auch für mangelnden Gewinn der Gemeinschaft. Auf der anderen Seite können Unmoral, Überheblichkeit und Verschwendung gar nicht erst entstehen, da auch das nur zu wirtschaftlichem Misserfolg führt. Sowohl dem Individuum als auch der Gemeinschaft geht es daher am besten, wenn diese aus der Perversion des Kapitalismus geborenen Begriffe nicht mehr bedacht werden.
Ja - man wird nur belächelt... es macht mich aber fertig - warum?
Suche ich wohl nur Bestätigung...? (!)
du bist das resultat einer unbegreiflich perfekten ingenieurskunst und planungsstrategie, welche mit allerhöchster reiner hingabe und liebe dich geschaffen hat,
versuche das zu erkennen und sei dessen würdig.