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HINWEISE UND BILDER

tragen sie sich  in mein gästebuch ein, freue mich auf ihre kommentare,

ebenso steht ihnen ein freies forum mit uploads zur verfügung
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gran canaria

Donnerstag, 24. dezember 2009 4 24 /12 /2009 11:04
unwetter-a.JPG

unwetter b

unwetter c

unwetter d
veröffentlicht in: gran canaria - von yogi majhavi
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Donnerstag, 24. dezember 2009 4 24 /12 /2009 01:58
wie angekündigt kam das unwetter, sturmboen von über 120 stdkm, in 10 minuten
20 liter regen pro qm, bäume umgehauen, autos im schlamm, riesenfelsen stürzen auf strassen, etc..
sehen sie selbst- fotoquelle- can.7

regen-in-den-bergen.jpg
veröffentlicht in: gran canaria - von yogi majhavi - Community: Lebensalltag
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Freitag, 11. dezember 2009 5 11 /12 /2009 16:28
wasserfall.jpg
Das wird die nächsten tage erwartet, sturmböen bis 120 km/std.
regen um die 40- 60 ltr/qm
Schneegrenze bei 700 mtr.-- also Teide und die höchsten berge auf gran canaria
temperaturen sind schon merklich gesunken,- nachts hier in den bergen etwa um
13 - 14 grad, tags NUR noch 18 - 20 grad

trotzdem, liebe freunde, sind die Kanaren eines der lebenswertesten flecken auf diesem planet.
lasst euch den urlaub nicht vermiessen, bei regenwetter gibt es hier in den bergen
tolle ausflugziele und urigste familienrestaurants, z.b.: LOS RUBIOS in einem dorf das sich LANZAROTE nennt, bei VALLESECO, oder tolle grillstuben in SAN MATEO,
JETZT IST TYPISCH:   1.) POTAJE ( eintopfsuppe)
2.) BUCHERO ---( frischer Schlachtfleischeintopf mit gemüse )
3.) nur jetzt um die wheinachtszeit : CABRITO ( junges zicklein in allen variationen)
4.) vergessen sie nicht die : TURRONES ( auf der welt einmaliges gebäck mit mandeln und honig ) nur in der wheinachtszeit
5. ) POLVORONES in allen variationen
6.) TRUTCHAS ( blätterteiggebäck mit allem möglichen gefüllt, die traditionellen besten sind mit süsskartoffelpuree gefüllt---- RELLENO CON PATATAS )
viel spass
veröffentlicht in: gran canaria - von yogi majhavi - Community: Lebensalltag
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Samstag, 5. dezember 2009 6 05 /12 /2009 14:01
AUSFLUG nach SORIA
noch aus meiner zeit als reiseleiter habe ich diesen ausflug mal publiziert, egal ob sie im mietwagen fahren oder im bus, es ist ein erlebnis, sie fahren von MASPALOMAS
die alte Küstenstrasse richtung ARGUINEQUIN, dann am kreisel rechts in das tal
 von CERCADOS DE ESPINO und immer geradeaus hoch bis SORIA, hier die detaillierte wegbeschreibung, vielleicht haben sie spass dran, wenn sie in soria ankommen und in das restaurant gehen, dann sagen sie grüsse vom YOGI GUNTHER

und garantiert werden sie zu einem drink eingeladen- viel spass

dieser text ist auch geeignet als REISELEITER- PRAKTIKUM

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1. GÂSTE ABHOLEN AN DEN STATIONEN, DIE BUSFAHRER KENNEN IM ALLGEMEINEN ALLE  STATIONEN
WÂHREND DEM EINHOLEN KANN MAN ÛBER DAS WETTER REDEN UND AMBIENTE MIT DEN KUNDEN SCHAFFEN, Z.B. HINWEISEN, DASS WIR NACH ÛBER 6 JAHREN TROCKENHEIT NUN ENDLICH MAL WIEDER 2 JAHRE HINTEREINANDER ETWAS REGEN HABEN UND DIE 27 STAUSEEN AUF GRAN CANARIA CA. 5,8 MIO. CBM. WASSER AUFGESAMMELT HABEN UND DAS ETWA 3 JAHRE FÛR DIE LANDWIRTSCHAFT REICHT.
ES GIBT 3 TURISTENZONEN IM SÛDEN, DIE ZUSAMMENGEWACHSEN SIND
1. SAN AUGUSTIN, IN DEN 50-ER JAHREN VON WOHLHABENDEN EINHEIMISCHEN GEBAUT,
2. PLAYA DEL INGLES IN DEN 60-ER UND 70-ER JAHREN, IN DER ZEIT DES ABSOLUTEN BOOMS ENTSTANDEN, EIN STADTGEBIET MIT PARKPLATZPROBLEMEN WIE IN DER GROSSSTADT UND TEILWEISE 14- STÔCKIGE HOCHHÂUSER
3. MASPALOMAS UND MELONERAS IN DEN 80-ERN ENTSTANDEN, HIER HAT MAN AUS DEN FEHLERN VON PLAYA INGLES GELERNT UND BREITE STRASSEN, PARKFLÂCHEN, GRÛNZONEN, GOLFPLATZ ETC. ANGELELGT UND ÛBERWIEGEND BUNGALOWS GEBAUT, LEDIGLICH AN DER KÛSTE EINIGE LUXUSHOTELS ERSTELLT.

DIESE 3 TURISTENZONEN HABEN HEUTZUTAGE CA. 250.000 TURISTENBETTEN, WENN MAN NOCH DIE BEIDEN EINHEIMISCHENSIEDLUNGEN - SAN FERNANDO- UND EL TABLERO MIT IHREN 30.000
ZT. SOZIALWOHNUNGEN HINZUZÂHLT, DANN ERHÂLT MAN EIN GESAMTVOLUMEN FÛR CA.
420 - 440 000 PERMANENTE EINWOHNER, DAS IST EIN RIESENVOLUMEN VERGLICHEN MIT DER HAUPTSTADT LAS PALMAS, WELCHE 415. 000 EINWOHNER HAT UND DIE 7-T.- GRÔSSTE STADT SPANIENS IST.
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JETZT FAHREN WIR AN DER KÛSTE ENTLANG RICHTUNG ARGUINEGIN
WIR ERKENNEN ZUNÂCHST VIEL BAUTÂTIGKEIT, OBWOHL VIELE SCHON VON DEM BERÛHMTEN " BAUSTOPPGESETZ" GEHÔRT HABEN.
DIESES GESETZ IST SEIT 1 JAHR IN KRAFT UND BESAGT, WER EINE BAULIZENZ HAT, WELCHE ÂLTER IST ALS 5 JAHRE, MUSS BIS JUNI 2 004 ANGEFANGEN HABEN ZU BAUEN, SONST WIRD SEINE LIZENZ ANULIERT UND DAS GRUNDSTÛCK ZU NATURSCHUTZGELÂNDE DEKLARIERT,
AUS DIESEM GRUND SIEHT MAN IMMER NOCH REGE BAUTÂTIGKEIT, WEIL DIESE BAUHERREN IHRE " SPEKULATIONSBAULIZENZEN" NICHT VERLIEREN WOLLEN

WIR FAHREN AM FRIEDHOF VORBEI, HIER IST ZU ERKLÂREN, DASS DIE TOTEN IN MAUERNISCHEN AUFGEBAHRT WERDEN UND DER WICHTIGSTE MANN BEI DER BEERDIGUNG DER MAURER IST, DER DEN SARG EINMAUERT, AM ENDE SEINER ARBEIT SAGT DER MAURER DEN WELTBERÛHMTEN SATZ---- YA ESTA HECHO ---- ES IST VOLLBRACHT.
DA GIBT ES KEINE ANSPRACHE VOM PFARRER, WUIE WIR DAS KENNEN.

DIE GROSSEN GRUNDSTÛCKE, DIE WIR DANN SEHEN, WO TEILWEISE SCHON STRASSEN ANGELEGT SIND SOLLEN GEMÂSS DIESEM " BAUSTOPPGESETZ" NACH ANWEISUNG DER JUNGEN NEUEN POLITIKER --- NATURSCHUTZGELÂNDE WERDEN, DENN DIESE JUNGEN, NEUEN EINHEIMISCHEN POLITIKER HABEN ERKANNT, DASS IHRE HEIMAT TROTZ VIELER BAUSÛNDEN IMMER NOCH EIN ---- SCHÛTZENSWERTES URLAUBSPARADIES SIND--------

LINKS SEHEN WIR DANN DEN LUXUSYACHTHAFEN --- PASITO - BLANCO-------
EINE DEUTSCHE -- SUPERURBANISATION-----
RECHTS DAVON AM BERG  DER CARAVANPLATZ DES GLEICHEN NAMENS, DER EINZIGE AUF DER INSEL NACH DEUTSCHEM VORBILD GEBAUT MIT EIG, KLÂRANLAGE, GETEERTEN STRASSEN ETC..
DANN RECHTS WEITER OBERHALB DIE --- NATO-RADARSTATION, WELCHE AUCH AN DAS WELTRAUMÛBERWACHUNGSNETZ DER ---N A S A  -- ANGESCHLOSSEN IST.
LINKS ÛBER DEN ATLANTIK SIND ES GENAU 128 KM BIS AFRIKA.




SEITE 2

WENN WIR JETZT ÛBER DEN HÛGEL KOMMEN, SEHEN WIR EIN RIESENGELÂNDE MIT ALTEN FELDERN, SOWEIT DAS AUGE REICHT, DAS WAR NOCH BIS IN DIE 50-ER UND 60-ER JAHRE DIE --- KORNKAMMER VON GRAN CANARIA---- HIER WURDEN DAMALS TOMATEN ANGEBAUT, DIE NACHBARINSEL FUERTEVENTURA, ZUSAMMEN MIT DIESEM SÛDLICHEN TEIL VON GRAN CANARIA WAREN DAMALS
----- WELTGRÔSSTER----- PRODUZENT UND EXPORTEUR VON --- TOMATEN IN FREILANDANBAU--- ABER DANN GAB ES SCHONMAL LANG ANHALTENDE TROCKENPERIODEN, MAL 2.3.4 JAHRE UND MEHR OHNE REGEN, DANN WAR DAS EINE ECHTE KATASTROPHE FÛR DIE BAUERN, AUSGEBAUTE STRASSEN SO WIE HEUTE GAB ES NICHT, DAS WAREN NUR SANDPISTEN FÛR ESELSKARREN, ALSO KONNTEN KEINE KESSELWAGEN MIT WASSER ANFAHREN, MEERWASSERENTSALZUNGSANLAGEN GAB ES AUCH NOCH NICHT,--- DIE ERSTE WURDE 1949 VON DER FA. KRUPP IN LAS PALMAS ERBAUT,
ALSO BLIEB DEN BAUERN NICHTS ANDERES ÛBRIG, ALS DIESES LAND BRACH LIEGEN ZU LASSEN, HEUTE WIRD DIESE ZONE---- LA MALEZA---- GENANNT,
DAS HEISST,---- DAS SCHLECHTE LAND----, ES STEHT ZUMINDEST ZU 60 % UNTER NATURSCHUTZ UND HOFFEN WIR , DASS ES AUCH SO BLEIBT UND NICHT ., WIE ES IN DER VERGANGENHEIT SO OFT PASSIERT IST, VON KORRUPTIVEN BÛRGERMEISTERN GEGEN EIN KÔFFERCHEN MIT GELD IN BAULAND UMGEWANDELT WIRD. ES SITZEN SCHON GENUG BÛRGERMEISTER IM GEFÂNGNIS, ES PASSEN NICHT NOCH MEHR DAHIN.

LINKS SEHEN WIR JETZT EINIGE STRÂNDE, AN DIESEN KOMMEN IN DEN --- HAUPTURLAUBSMONATEN--- JULI UND AUGUST,-- TRADITIONSGEMÂSS ETWA 150.000 CAMPER MIT WOHNWAGEN UND ZELTEN, UM HIER IHREN JAHRESURLAUB ZU VERBRINGEN, DIE GEMEINDE GIBT--- MÛLLABFUHRSERVICE UND ENTLEERUNG DER CHEM. TOILETTEN UND NIMMT CA. 3,50 EURO TAGESSTANDGEBÛHR FÛR EINEN WOHNWAGEN PRO TAG.

IN DER BUCHT LINKS------ DIE BAHIA VON ARGUINEGUI---- ERKENNT MAN IM HINTERGRUND DIE ZEMENTFABRIK, WELCHE IN CA. 2 JAHREN EINER LUXUSURBANISATION WEICHEN SOLL.
IN DER MITTE DER BUCHT SIND DIE ÛBERRESTE DER EINSTMALS GRÔSSTEN ---- FISCHZUCHTANLAGE EUROPAS ---- IN FREIER WILDBAHN--- WELCHE VOR EINEM JAHR DURCH EINEN STURM ZERSTÔRT WURDE.


AUF DER LINKEN SEITE DIREKT AM MEER SEHEN WIR DANN EINEN GRÛNEN SCHUTZZAUN, DAHINTER LIEGT EINE AUSGRABUNGSSTÂTTE DER UREINWOHNER, ERST VOR EINEM JAHR ENTDECKT, DA WOLLTE EIN CAMPER SEINEN MÛLL VERGRABEN UND STAND PLÔTZLICH VOR EINEM SKELETT UND RIEF HILFE MORD UIND DIE POLIZEI, DIESE KAM MIT SPEZIALISTEN UND HAT IHN BERUHIGT UND GESAGT, DASS DIESER MORD ETWA 2 - 3 000 JAHRE ZURÛCKLIEGT. ES GIBT AUF DEN KANAREN NUR 3 AUSGRABUNGSSTÂTTEN SO DICHT AM MEER, DAS IST EINE DAVON.






SEITE 3

DIE GELBEN WOHNBLOCKS NEBEN DER ZEMENTFABRIK SIND SOZIALWOHNUNGEN DER --- ARMEN --- FISCHER MIT EIGENEM STRAND UND EIGENER PROMENADE, EINIGE SOZIALWOHNUNGSBESITZER LEBEN GANZ GUT VON DER VERMIETUNG DIESER SOZIALWOHNUNGEN AN DIE TURISTEN.

DAS KLEINE DUNKELBLAUE GEBÂUDE NEBEN DEN GELBEN WOHNBLOCKS IST NOCH EINES DER ÂLTESTEN RUSTIKALEN FISCHRESTAURANTS DER INSEL, ES NENNT SICH --- EL PAJAR---- D.H. DIE SCHEUNE, AN DEN WOCHEN ENDEN VON DEN EINHEIMISCHEN HOFFNUNGSLOS ÛBERLAUFEN.

JETZT FAHREN WIR IN RICHTUNG DES TALES - CERCADOS DE ESPINO -
WELCHES UNS DANN DIREKT ZU UNSEREM ZIELORT - SORIA- BRINGT..

LINKS SEHEN WIR JETZT DIE RIESIGEN AUSDEHNUNGEN DER -- BANANANEN-
PLANTAGEN--- RECHTS IST EINE PARKBUCHT ------- HIER HALTEN WIR KURZ-----
DENN OFT IST DER BLICK FREI BIS ZUM TEIDE, DEM HÔCHSTEN BERG DER KANAREN VON TENERIFE-- 3. 718 M, EBENFALLS HÔCHSTER BERG DES SPANISCHEN HOHEITSGEBIETES UND -------- HÔCHSTER, NOCH TÂTIGER VULCAN DER WELT--------- AUSSERDEM SEHEN WIR DIE STADT--- ARGUINEGUIN, VERWALTUNGSHAUPTSTADT DES EXTREMEN TURISTISCHEN SÛDENS VON GRAN CANARIA, NOCH VOR NUR 30 JAHREN EIN KLEINES FISCHEERDORF MIT WENIGEN ARMSELIGEN HÛTTEN, HIER AN DER BANANNENPLANTAGE SOLLTE MAN ÛBER DIESE FRUCHT REDEN, DIE KANAREN SIND ZWEITGRÔSSTER EXPORTEUR DER WELT--------------------- WARUM IST DIE BANANE KRUMM ? -----------------

VIELE SAGEN: WEIL SIE ZUM LICHT---- IN DIE SONNE WÂCHST, DAS IST NUR DIE HALBE WAHRHEIT, WENN DAS SO WÂRE, DANN HÂTTE DIE BANANE NUR EINE KURVE UND WÛRDE DANN GERADE ZUR SONNE WACHSEN, --- ABER SIE IST KONSTANT KRUMM---------- WEIL WENN SIE DEN SCHWUNG NACH OBENGESCHAFFT HAT, DANN IST DER ÂUSSERE TEIL DER FRUCHT MEHR SONNENLICHT AUSGESETZT, MEHR FOTOSYNTHESE, MEHR WACHSTUM,
DER TEIL DER BANANE, DER ZUM INNEREN DER STAUDE ZEIGT LIEGT MEHR IM SCHATTEN UND WÂCHST SO LANGSAMER,---- DAS ERGIBT DANN DIE WIRKUNG EINES BI-METALLSTREIFENS---- AUSSENHAUT WÂCHST SCHNELLER, INNENHAUT LANGSAMER, SO ENTSTEHT DIE KONTINUIERLICHE KRÛMMUNG, WENN MAN
BANANEN KAUFT , SOLLTE MAN MAL BEOBACHTEN, DASS SEHR OFT AN DER ÂUSSEREN KRÛMMUNG DIE FARBE GELB IST, WÂHREND AN DER INNEREN KRÛMMUNG NOCH GRÛNE FLECKEN ZU SEHEN SIND, DAS IST DAS ERGEBNIS DIESES VORGANGS.
DIES IST DIE EINZIGE WISSENSCHAFTLICHE KORREKTE ERKLÂRUNG, WARUM DIE BANANE KRUMM IST.
JETZT FAHREN WIR WEITER AN DEM KREISEL MIT DEM -- GUANCHENMONUMENT
VORBEI, SEHEN LINKS DIE AUTOBAHN UND FAHREN IN DAS TAL --CERCADOS DE
ESPINO-----( DIE EINKREISU8NG DES STACHELS)   HINEIN.
DIE GROSSEN BÂUME AM WEGESRAND SIND EUKALYPTUSBÂUME.




SEITE 4
HIER VERSPRECHEN WIR IHNEN, DASS NUN JEDER KILOMETER, DEN WIR VORWÂRTS KOMMEN,  DIE LANDSCHAFT  IMMER SCHÔNER WIRD.
WIR SEHEN NOCHMAL DIE RIESENAUSDEHNUNGEN DER PLANTAGEN UND ACHTEN SIE AUF DIE GROSSEN, DUNKELGRÛNEN BÂUME ZWISCHEN DEN BANANENSTAUDEN, DAS SIND AVOCADENBÂUME, WELCHE DER EMPFINDLICHEN BANANENSTAUDE WINDSCHUTZ BIETEN SOLL VOR DEM SONST STÂNDIG VORHERRSCHENDEN NORDOST- PASSATWINDEN, WELCHE WIR 9 MONATE LANG  PRO JAHR IN DIESEM TAL HABEN.

ALLES, WAS WIR JETZT ZU SEHEN BEKOMMEN, DIE KILOMETERLANGEN PLANTAGEN, GEWÂCHSHÂUSER, KLEINE WOHNIEDLUNGEN, RECHTS EINE INDUSTRIEANLAGE, ALLES, ABSOLUT ALLES, DAS GANZE TAL AUF CA. 11 KM
IST EIGENTUM EINER EINZIGEN PERSON,--- DIESER MANN NENNT SICH ---
EL CONDE---- D.H. DER GRAF,-- ER IST DER LETZTE NOCH MÂNNLICHE NACHFAHRE DER BERÛHMTEN FAMILIE -- LOPEZ DE VEGA--- WELCHE ENDE DES 16-TEN JAHRHUNDERTS HIERHERKAMEN, UM DIE LÂNDEREIEN ZU VERWALTEN, DIE 50 JAHRE ZUVOR---- JEAN DE BETHANCORT---- IM AUFTRAG DER SPANISCHEN KÔNIGSKRONE - DER KRONE VON CASTILIEN--- EROBERT HAT---- SIE VERWALTETEN DIE LÂNDEREIEN SO GUT, DASS SIE DANN EINIGE JAHRE SPÂTER IHR EIGENTUM WURDEN.

RECHTS AN DEN GEWÂCHSHÂUSERN SEHEN WIR DIESE --- MINIBÂUMCHEN MIT DEN GELBEN BLÛTEN-------- DAS IST DAS BERÛHMTESTE ------ UNKRAUT DER KANAREN-- DIE AM WEITEST VERBREITESTE UND WIDERSTANDSFÂHIGSTE -
AUTONOME PFLANZE DER KANAREN, SIE BRINGT KEINE FRÛCHTE, HAT RASANTES WACHSTUM, WIRD GENANNT---- LA  B O B A -- DIE DUMME
DIE BLÛTEN SIND HAUPTERNÂHRUNG FÛR DIE   N U R  AUF DEN KANAREN
LEBENDEN VÔGELN--- GENANNT --- PINZONES--- GELB, BLAU U8ND GRÛNE BRUSTFEDERN, DIE ÂHNLICH WIE DER KOLIBRI AUS DER BLÛTE TRINKEN---
AUCH DIE --- BUNTMEISE--- LIEBT DIESEN NECTAR, ALLERDINGS REISST SIE DIESE BLÛTEN AB, HÂLT SIE MIT DEN FÛSSEN FEST UND ÔFFNET SIE, DA SIE NICHT SO EINEN DÛNNEN, LANGEN SCHNABEL BESITZT WIE DIE --PINZONES
DIE PINZONES SIN ÂHNLICH EINEM ZWERGFINKEN UND KOMMEN NUR IN DIESEM TAL UND IM NATURPARK -- GARAJONAY--- AUF LA GOMERA VOR, SONST NACHWEISBAR NIRGENDWO AUF DER WELT.

LINKS GEGENÛBER SEHEN WIR NOCH TOMATENFELDER MIT HOLZGESTELLEN NACH ALTER MANIER IM FREILANDANBAU, DAS WIRD KAUM NOCH PRAKTIZIERT, HAUPTANBAU DER TOMATEN HEUTE IN ARINAGA, WO DIE WINDKRAFTRÂDER SIND, NACH HOLLÂNDISCHEM VORBILD, SIE WERDEN AUCH NOCH EXPORTIERT, ABER NUR NOCH EIN ERSCHRECKEND GERINGER TEIL IM GEGENSATZ ZU DEN 50-ER JAHREN.

JETZT KOMMEN WIR TIEFER IN DIESES TAL UND SEHEN MEHR SCHÔNE LANDSCHAFT UND ES WIRD ZEIT AUCH ETWAS ÛBER DIE AUTOKTONEN- ODER ENDEMISCHE PFLANZENWELT DER KANAREN ZU ERFAHREN




SEITE 5
DIE KANAREN GEHÔREN  MIT ZU DEN REGIONEN DER WELT, WO DIE MEISTEN ENDEMISCHEN PFLANZEN ZU FINDEN SIND, BIS DATO ÛBER 450 PFLANZENARTEN REGISTRIERT, DIE NUR HIER VORKOMMEN, DAZU GEHÔREN AUCH DIESE ORGELPFEIFENÂHNLICHEN KAKTEEN, DIE WIR IMMER WIEDER AM WEGESRAND SEHEN, DAS SIND DIE BERÛHMTEN ---- CARDONES---- WENN MAN DIE AUSEINANDERBRICHT , BEFINDET SICH IM STAMM EINE MILCHIGE FLÛSSIGKEIT,
DIE FÛR EMPFINDLICHE HAUT UND SCHLEIMHÂUTE GEFÂHRLICH WERDEN KANN

DIE NÂCHSTE PFLANZE, ÛBER DIE WIR REDEN, IST DIE SOGENANNTE----
---WAPPENPFLANZE --- DER KANAREN--- DIE BERÛHMTE --- T A B A I B A -----
DAS SIND DIESE --- BONSAIÂHNLICHEN - MINIBÂUMCHEN, DIE WIR HIER ZU ABERTAUSENDEN AM WEGESRAND UND AN DEN BERGHÂNGEN ZU SEHEN BEKOMMEN, SIE SIND AUCH ZU ERKENNEN AN DEN KNOCHENÂHNLICHEN ÂSTEN
HABEN DÛNNE BLÂTTER, TEILWEISE AUCH BLÛTEN,--- ES GIBT ETWA SIEBEN VERSCHIEDENE UNTER - SORTEN DER --TABEIBA-- EINE DAVON MIT WEISSENBLÛTEN WIRD Z.B.  --- T A J I N A S T E ---- GENANNT, IN DEUTSCH SAGT MAN --- WOLFSMILCHKRAUT DAZU--- WAHRSCHEINLICH AUCH WEGEN DER MILCHIGEN FLÛSSIGKEIT IM STAMM DIESER PFLANZEN, MAN MUSS NICHT ALLE UNTERSORTEN KENNEN, ABER DEN NAMEN --- T A B A I B A --- SOLLTEN SIE SICH MERKEN, DIE WAPPENPFLANZE DER KANAREN, WER DIE NICHT KENNT, WAR AUCH NICHT HIER.

EINE WEITERE PFLANZENART DER KANAREN SIND DIESE BLATTKAKTEEN,
T U N E R A S ---GENANNT ODER AUCH OPUNCIEN, ES GIBT HIER ZWEI ARTEN DAVON,-- EINMAL DIE, DIE AUF DEM BLATT STARKE STACHELN HABEN, DIESE HABEN FEUERROTE FRÛCHTE, DIE KAKTEENFEIGEN, WELCHE MAN AUCH ESSEN KANN, ALS AMATEUR BITTE NICHT RANGEHEN, WEGEN DER DÛNNEN, GEFÂHRLICHEN--- HAARSTACHELN -- AN DER FRUCHT.}

DIE ZWEITE ART I9ST DIE, DIE KAUM STACHELN AM BLATT AUFWEIST, ROSAROTE FRÛCHTE BRINGT UND AUF DEM BLATT ERKENNT MAN WEISSE FLECKEN , DAS IST EINE SCHILDLAUSART, DIE SICH WIE EINE SPINNE EINWEBT, DIE WELTBERÛHMTE --- COCHINILLALAUS---- COCHINO= SCHWEIN ----
ALSO--- KLEINE SCHWEINCHENLAUS--- AUS DEM BLUT DIESER LÂUSE WIRD DER FARBSTOFF --- KARMIN--- GEWONNEN, WELCHER IN JEDEM LIPPENSTIFT VERARBEITET IST --------------- DIE MÂNNER DENKEN JETZT BESTIMMT GANZ VERDUTZT: WIEVIEL TAUSEND LÂUSE SIE SCHON IN IHREM LEBEN ABGEKNUTSCHT HABEN.

ABER AUCH IN MARTINI UND CINZANO IST DIESES FARBMITTEL ENTHALTEN, AUCH DER LEBENSMITTELFARBSTOFF--- E -- 105 ---- WIRD EXCLUSIV DARAUS HERGESTELLT UND FINDET HAUPTVERWENDUNG BEI DEN METZGERN UM FLEISCHWARE SCHÔN ROT ZU FÂRBEN.









SEITE 6
WIR SEHEN AUCH DIESE BÛSCHE AM WEGESRAND MIT DEN ROTEN, RHABARBERÂHNLICHEN STIELEN UND GROSSEN BLÂTTERN ÂHNLICH WIE EICHENLAUB, DAS IST ---- RIZINUS ----- WENN MAN SICH MIT KAKTEENFEIGEN ÛBERFRESSEN HAT, DANN KANN MAN SICH DAMIT WIEDER INS GLEICHGEWICHT BRINGEN.

FERNERHIN WERDEN WIR VIEL SALBEIPFLANZEN ZU SEHEN BEKOMMEN , TEILWEISE MIT DER TYPISCHEN VIOLETTEN BLÛTE, AUCH FENCHEL, DER ÂHNLICH AUSSIEHT WIE -- DILL.

AM WEGESRAND UND AN DEN BERGHÂNGEN SEHEN WIR IMMER WIEDER DIE
A G A V E N  -- MIT TEILWEISE IHREN BLÛTENBÂUMCHEN, DIE AGAVE BLÛHT ZWISCHEN DEM 8- TEN UND 12- TEN LEBENSJAHR, DANN STIRBT SIE AB,
BITTE NICHT VERWECHSELN MIT DER  A L O E - V E R A .
DAS WURZELGEFLECHT DER AGAVE IST SEHR STARK UND DIENT ALS UMWELTFREUNDLICHE HANGBEFESTIGUNG.
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JETZT TAUCHT VOR UNS EINE OASE AUF IM MAROKKANISCHEN STIL, DORT HAT DER HERR GRAF BIS NOCH VOR ZWEI JAHREN EIN RESTAURANT UNTERHALTEN, DAMIT ABER NICHT GENUG VERDIENT, DANN HAT ER DAS IN EINEN ----ÔKOLOGISCHEN--- CAMPINGPLATZ UMWANDELN LASSEN UND VON EINEM BEFREUNDETEN POLITIKER --- EUROPAWEIT--- EINTRAGEN LASSEN, UM EUROPÂISCHE SUBVENTIONEN ZU BEKOMMEN.............
HIER IST JETZT DER EINFLUSS UND DAS EIGENTUM DES HERRN GRAFEN ZU ENDE

SEHEN SIE LINKS IN DIESES SCHÔNE TAL, WELCHES SICH JETZT ÔFFNET, VIELE PALMEN---------- DIE ---PHÔNIX CANARIENSIS--- KAN. PALME, SCHÔN RESTAURIERTE BAUERNHÂUSER STEHEN HARMONISCH DORT, IN DIESEM TAL IST VOM FRÛHEN MORGEN BIS SPÂTEN NACHMITTAG DIE SONNE.

WEITER FAHREN WIR AN ORANGENPLANTAGEN , MANGO- UND AVOCADENANBAU VORBEI, MANCHE SEHR PROFESSIONELL GEFÛHRT.

JETZT KOMMEN WIR DURCH EIN KLEINES DORF, AM WEGESRAND DER BERÛHMTE FLAMBOYANO- BAUM---- MIT ROSAROTEN, ORCHIDEENHAFTEN BLÛTEN, EINEM   F I C U S ---- GUMMIBAUM- GEGENÛBER DEM LEBENSMITTELLADEN---- DANN EINIGE PFEFFERBÂUME---- IHR MACHT ALSO HIER URLAUB, WO DER PFEFFER WÂCHST---------------
UND IMMER WIEDER DIE RIESIGEN  E U K A L Y P T U S BÂUME, RICHTIGE WASSERSÂUFER, LASSEN KEINEN ANDEREN BAUM IN IHRE NÂHE, LEDIGLICH DIE  ---B O B A ---- TRAUT SICH DORTHIN------ RECHTS IST DER ORTSKERN VON 
C E R C A D O S --- MIT DEM GRELL ANGEMALTEN RESTAURANT EINES DEUTSCHEN AUSSTEIGERS--------------- UND JETZT NEHMEN WIR EINE SEHR KURVENREICHE FAHRT AUF 1 000 MTR. HÔHE IN ANGRIFF




SEITE 7
SICHERHEITSMASSNAHMEN IM BUS ERKLÂREN: WIE IM FLUGZEUG---
UNTER DEN KLAPPEN IM FUSSBODEN SIND DIE FALLSCHIRME, DER REISELEITER KANN TRÔSTEN UND SAGEN, DASS NICHTS PASSIERT, WEIL ER DER GESANDTE SCHUTZENGEL IST--------------------------------------------ETWAS HUMOR TUT GUT

GEOLOGIE: AN DEN BERGHÂNGEN AM WEGESRAND SIEHT MAN VERSCHIEDENE HORIZONTALE GESTEINSSCHICHTEN, JEDE SCHICHT DEUTET AUF EINE UNTERSCHIEDLICHE LAVA AUSBRUCHSEPOQUE HIN, DANACH WAREN EINIGE HUNDERT - ODER TAUSEND JAHRE RUHE, DANN HAT SICH ERDREICH GEBILDET, DANN GING DER VULKAN WIEDER LOS, DIESE EINZELNEN SCHICHTEN NENNT MAN VULKANWANNEN- ODER VULKANPFANNEN, DIESE INSEL IST CA. 19 MIO. JAHRE ALT, AUCH HIER GAB ES DIE EISZEIT --( ALTERSANGABEN UND GEOLOGISCHE ANGABEN VOM STAATLICHEN GEOLOGISCHEN INSTITUT IN MANNHEIM)--- WENN EIN VULKAN AUSBRICHT, DANN KOMMT ZUERST DAS GAS, DANN DIE LAVAFLUGASCHE UND DANN ERST DIE LAVA----------
LINKS AM WEGESRAND ERKENNT MAN DIE RÔTLICHE , IM LAUFE DER JAHRMILLIONEN KOMPRIMIERTE ASCHENSCHICHT- DAS SOGENANNTE
---TUFFGESTEIN--.- DARÛBER SIEHT MAN DANN DAS GRAUE GESTEINSBAND-----
DAS IST DANN DIE LAVA, WELCHE ÛBER DIE ROTE ASCHE GELAUFEN IST UND HAT DIESE DANN MIT DER ZEIT ZU DIESEM ---- TUFFGESTEIN KOMPRIMIERT----
DIESES GESTEIN DURCH SEINE HOHE KAPILARWIRKUNG IST AUCH DAS GESTEIN, WELCHES IN DEN FELSEN DIE WASSERADERN FÛHRT.

DIE MUTIGEN, DIE RECHTS RUNTERSCHAUEN WERDEN MIT EINEM TRAUM--POST-
KARTEN BLICK BELOHNT, SICHERLICH HABEN SICH EINIGE GÂSTE BEIM FRÛHSTÛCK NICHT TRÂUMEN LASSEN, DASS MAN NUR SO KURZE FAHRZEIT VON DER TURISTENZONE ENTFERNT -- IM SOGENANNTEN--TROCKENEN SÛDEN DER INSEL--- EINE SOLCHE TRAUMLANDSCHAFT VORFINDET.------------------

DER  BERG , DEN WIR UMRUNDEN HAT MEHRERE WASSERADERN, AUCH SIEHT MAN LINKS GRÛNE FLECKEN IM GESTEIN, WELCHE AUF KUPFERADERN HINDEUTEN, DIE FÂRBUNG DER GESTEINSSCHICHTE ZEIGEN DIE SPURENELEMENTE IM GESTEIN---Z.B.: ROT = EISENERZ---- GELB = PHOSFATE

JETZT TAUCHT AUCH IMMER HÂUFIGER DER KANARISCHE KIEFERBAUM  AUF
------PINO - CANARIO---------
HIER IN DEN BERGEN EINHEIMISCH--- KIEFERBAUM-- UND LORBEERBAUM
( LAURISILVA )
ACHTUNG--- JETZT IN EINER LINKSKURVE TAUCHT DER BERÛHMTE
---ROQUE DE NUBLO --- AUF--- 1.817 MTR HOCH--- WENN ER NICHT ZU SEHEN IST, DANN MACHT ER SEINEM NAMEN ALLE EHRE---- DER FELSEN IN DEN WOLKEN
ER IST DER BERÛHMTESTE FELS, ABER NICHT DER HÔCHSTE, DAS IST DER ---
PICO DE LAS NIEVES ( DIE SPITZE DES SCHNEES) IM PENTAYGAMASSIV MIT 1.949






SEITE 8
JETZT SEHEN WIR UNTER UNS RECHTS DIE STAUMAUER VON SORIA--- 1973 FERTIGGESTELLT MIT 138 MTR. VON OBERKANTE FUNDAMENT BIS OBERKTE MAUER, DER STAUSEE IST 6 KM LAN UND VOM FASSUNGSVERMÔGEN DER GRÔSSTE DER INSEL--- CA 5,4 MIO KUBIKMETER ABER DIE EINHEIMISCHEN GEBEN IHM LIEBEVOLL DEN BEINAHMEN ---LA PRESA, QUE NUNCA SE LLENO
------DER STAUSEE, DER NIE VOLL WURDE--------
ACHTUNG:
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WENN GENUG ZEIT IST, RECHTS AUF DER LICHTUNG, WO MÛLLKONTAINER STEHT ZUM FOTOSHOOTING HALTEN---- WIR MÛSSEN UM 10.15 UHR SPÂT. AM RESTAURANT SEIN--- VOR DER JEEPSAFARI----WEGEN DER TOILETTENNUTZUNG
VON HIER ZUM RESTAURANT SIND ES NOCH ETWA ACHT MINUTEN.
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JETZT BEI DER WEITERFAHRT INFO GEBEN, DASS JETZT EIN BOXENSTOP AM RESTAURANT IST FÛR TOILETTEN, ERFRISCHUNGEN, KAFFEE ODER DEN
WELTBERÛHMTEN FRISCH HERGESTELLTEN ORANGENPAOPAYASAFT
DIESER VERZEHR IST NICHT IM PREIS INBEGRIFFEN.

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DANACH KOMMEN WIR ZUM RESTAURANT ZURÛCK, WO ES EIN SUPER-
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TRADITIONSGEMÂSS EINIGE ABSACKER -- RUM MIT HONIG  ----- DAS IST DANN ALLES KOMPLETT IM PREIS INBEGRIFFEN.

DANACH HABEN WIR NOCH EIN HALBES STÛNDCHEN ZEIT, DASS DIE GANZ MUTIGEN NOCH AUF DIE STAUMAUER GEHEN KÔNNEN UND EIN EINMALIGES ERINNERUNGSFOTO SCHIESSEN KÔNNEN.

DANACH FAHREN WIR WIEDER GEMÛTLICH NACH HAUSE.



veröffentlicht in: gran canaria - von yogi majhavi - Community: Lebensalltag
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Donnerstag, 20. august 2009 4 20 /08 /2009 20:24



erst futtern sie wie die wilden


und dann lassen sie mich noch nicht einmal wasser trinken
und das bei 46 grad im schatten
SO SPRACH DER HAHN
veröffentlicht in: gran canaria - von yogi majhavi - Community: Lebensalltag
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Donnerstag, 20. august 2009 4 20 /08 /2009 15:26
Hurra, wir haben wieder 46 grad im schatten
schönen sommer , urlaub und schönes leben
wünsche ich absolut ALLEN.
veröffentlicht in: gran canaria - von yogi majhavi - Community: Lebensalltag
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Donnerstag, 13. august 2009 4 13 /08 /2009 01:46
Wenn man bedenkt, wie las palmas vor 40 jahren aussah, tolles provinznest, damals gab es kaum turisten im süden, schlechte strassen, unverputzte häuser, keine parks, ein mieses krankenhaus, uralte autos, aber als marinehafen tolle viertel zum ausgehen, und prima tapas- bars, viele kleine hotels und pensionen, das REINA ISABEL , das runde DON JUAN und das HOTEL CHRISTINA waren die treffpunkte zum schwofen,
als diskotheken gab es das KAKADUA und das BARBAROJA---------------
und heute: eine internationale metropole mit dem wichtigsten seehafen vor westafrika, und jetzt MIT RIESENRAD, geht mal hin, der strand von las canteras ist schöner , sicherer und sauberer als die COPACABANA


WIE WÄRS MIT RIESENRAD, SONNE, STRAND, FRISCHER FISCH..?
ANSTATT RIESENRAD, SCHRAMMELN, KALT UND HEURIGER ?
veröffentlicht in: gran canaria - von yogi majhavi - Community: Lebensalltag
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Samstag, 8. august 2009 6 08 /08 /2009 10:40






veröffentlicht in: gran canaria - von yogi majhavi - Community: Lebensalltag
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Freitag, 7. august 2009 5 07 /08 /2009 01:22
tatsache ist, dass unter den 2000 international ausgesuchten käsesorten ( es gibt auf den kanaren NUR 800 sorten) die kanarischen inseln, jährlich internationale preisträger sind und dieses jahr zu den weltbesten Käsesorten zählen

liebe freunde, ich muss euch sagen, ES STIMMT, dazu probiert mal einen echten TINTO DEL MONTE, restaurant erster güte: LOS RUBIOS in dem dorf LANZAROTE auf gran Canaria, bei Valsequillo, dort bedient euch eine familie vom 9ojährigen opa bis zur 5jährigen urenkelin, geöffnet nur freitag bis sonntag, queso curado- picante--- con pan le leña-
y tinto del monte del abuelo, und potaje, conejo, etc..  für liebhaber ein supergenuss, urig und billig, ihr werdet es nicht bereuen und noch lange davon schwärmen.

hier das bild von der preisverleihung, frisch aus der presse

om shantih
veröffentlicht in: gran canaria - von yogi majhavi - Community: Lebensalltag
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Freitag, 7. august 2009 5 07 /08 /2009 01:01
neueste meterologen- warnung gerade eben, hitze ab morgen von süd, das heisst direkt aus der sahara,
also, das waren nur 3 tage pause, jetzt kommts dicke bei mindesttemperaturen um 34 grad, bedeutet das, dass wir wieder toptemperaturen um die 50 grad bekommen werden,
man spürt es kläftig, jetzt um 0,05 uhr, moment bitte, ich schau mal aufs thermometer.......also jetzt 31 grad, garantiert morgen 48 grad im schatten um die mittagszeit--- hier in santa lucia

om shantih
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mal nachdenken

Wenn es für Dich nur wichtig ist,
wie Du lebst,
dann weisst Du nicht,
warum Du lebst !
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Wenn Du aber weisst,
warum Du lebst,
dann ist es nicht wichtig,
wie Du lebst !
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für das, was ich sage,
nicht für das,
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sonstiges






nachdenken für den frieden



IND. TEMPEL u. IMPRESSIONEN



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Heilige Plätze und Tempel


Tempel und heilige Plätze sind die bevorzugten Reiseziele wie auch Urlaubsorte der Hindus. Als westlicher Besucher auf einer Reise in Indien sollte man wissen, daß bis auf ganz wenige Ausnahmen, alle Tempel ein rein vegetarisches und alkoholfreies in kurz: ein tugendhaftes Umfeld haben. Bei Tempelbesuchen oder bei Aufenthalten an heiligen Plätzen sollte man dies respektieren. Gleichgültigkeit demgegenüber ist in Indien sträflich und kann unter Umständen in einem Disaster enden. In Nepal dagegen oder je nördlicher (Himalaya) die Hindus leben, werden auch Blutopfer für gewisse Göttinnen praktiziert.

Bild »
Hindutempel sind, wenn auch nicht immer so offensichtlich wie auf dem Bild, eine durchwachsene Einigkeit von Gott, Natur und menschlicher Kultur
Durchwachsener Hindutempel
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Es gibt kein zweites Land auf dieser Erde, wo zwischen Gott, der Natur und den Menschen solch eine ausgeprägte Intimität herrscht wie bei den Hindus in Indien. Der ganze Lebensweg ist eine disziplinierte religiöse Praxis. Durch strikten Vegetarismus offenbart sich ein gewaltloses Bewusstsein und zeigt sich in der bunten Vielfalt der Verehrung, der Integrität des Göttlichen im täglichen Leben, wie auch im hingebungsvollen Ausdruck in Handwerk, Kunst und Architektur der zahllosen Tempel. Darin wird Gott als Brahman, Paramatman oder Bhagavan, die Götter (Devas), Himmelswesen verschiedener Art, Heilige Könige (Rishis), berühmte Gurus und Persönlichkeiten (Samadhi-Tempel) usw. verehrt.
Gottesdenkmäler oder Tempel werden in Indien "Mandir genannt. Das bedeutet soviel wie "In Nähe der Denkkraft".


Drei Bäume, Peepal, Neem und Banyan
dienen hier als Tempel für die Dreieinigkeit der
Götter Brahma (Schöpfer), Vishnu (Erhalter) und Mahesh/ Shiva (Zerstörer).
Die Plattform ist ein schattiger Treffpunkt, oder Schlafplatz für Pilger und Besucher des Ortes.

Da in Indien Schlangen auch als Götter verehrt werden, findet man solche Nag- Devta Tempel oft ausserhalb von Ortschaften



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In allen älteren Tempelanlagen findet man exellente Handwerksarbeiten
Man kommt zum Tempel um ein Begegnung (Darshan) mit der jeweiligen Gottheit zu haben, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, man meditiert, oder praktiziert Yoga zur Selbst- und Gottesverwirklichung. Dort schaltet man vom illusionären, körperlich Weltlichen ab. Andere begeben sich auf religiösem Weg in die farbenfrohe Welt der Götter. In Zeremonien mit Ritualen oder in Gottesdiensten opfern sie Naturalien an diesen Stätten der Begegnung (Darshan) mit dem Spirituellen. Das Ur- Motiv eines Tempelbesuches ist eine innige Hingabe der Menschen zu Gott oder den Göttern. Dort ist Platz für alle Menschen die den Spirit oder die Transzendenz massieren wollen, Blumen schenken, etwas opfern oder zum gemeinsamen Verzehr mit Gott etwas kochen möchten. Sie kommen um mit Tanz, Musik und Spiel die Götter zu feiern, oder um mehr über das Göttliche und der vedischen Philosophie/ Religion zu erfahren. Körper, Sinne und Geist kommen durch die Schönheit der Tempelanlagen und der gesunden Atmosphäre voll auf ihre Kosten.
----- Die Gasthäuser der Götter -----

Alle Aktivitäten im und in der Nähe von Tempeln oder an heiligen Plätzen sind immer in der Erscheinungsweise der Güte. Ein gute Voraussetzung, wenn man in Ruhe und ohne Angst leben oder reisen will. Durch Eigendisziplin bedarf es dort keiner Präsenz einer weltlichen Polizei.
Lebenserhaltend sind die Tempel und die dazu gehörenden Herbergen für alle, die dem Weltlichen ganz entfliehen wollen und ausschliesslich in Gottes spiritueller Welt ihr Heil suchen. Sie haben deshalb keine Zeit für Erwerb oder Einkommen und sind auf die Güte Gottes angewiesen. Man trifft Mönche, Priester, enthaltsame Asketen, Yogis, Philosophen und Sadhus, auch die Wissenden und Weisen, die entweder in Tempelnähe, an heiligen Plätzen in Ashrams leben, oder als Pilger auf Durchreise sind. Hier geben sie ihr Wissen an die, welche durch Erwerb und Einkommen keine Zeit fürs Spirituelle haben, weiter. Da auch in allen Tempeln mit regem Verkehr, jeden Tag mit Liebe und Hingabe Delikatessen für Gott gekocht werden, können mit den Überresten (Prasad) des Gottesmahls alle Pilger und die obengenannten Besucher gespeist werden. Man wird ein Gast Gottes, was natürlich auch verpflichtet. Wer kann, spendet, wer es nicht kann erfährt die Segnung und Güte dieses Opferkreislaufs. Tempelköche sind ayurvedische Ernährungswissenschaftler die für Gott kochen. Damit sind sie wahre Spezialisten, was gutes geschmackvolles Essen anbelangt. Und das ganz ohne Abschmecken! Man muss sich mal das Motiv dieser Menschen auf der Zunge zergehen lassen.

Bettler ohne religiöse Ambitionen hingegen, haben keine Chance dort etwas abzustauben. Will man sich länger an diesen Orten aufhalten, ist es gut wenn man sich als nützlich erweist.

Die wichtigsten Tempel der jeweiligen Religionsgruppe oder Kaste sind die besonderen Top- Reiseziele der Hindus. In einer Art, die man spirituellen Tourismus nennen kann, was durchaus kein Urlaub ist. Wenigstens einmal im Leben sollte man einen heiligen Platz aufsuchen. Pilger finden Unterkünfte, Übernachtungsmöglichkeiten und Kantinen oder Kochmöglichkeiten an den Tempeln. Die Götter sind immer auf Besuch vorbereitet. Manche Tempel unterhalten ganze Städte die von Pilgern bewohnt werden, Städte (ohne permanente Einwohner) mit eigener Infrastruktur mit Kraftwerken, Busservice und Flughafen für die Gäste Gottes. Indische Reisebüros bieten Tirtha- Yatra Touren an. Primär geht es bei diesen Reisen der Hindus um die Reinigung und Beseitigung des Schmutzes, dem man unweigerlich im materiellen (sündhaften) Leben ausgesetzt ist. Mandir, Devasthan und Tirthas, wie man die heiligen Plätze nennt, haben die Kapazität diesen Schmutz und mentalen Müll zu absorbieren. Sekundär hat man natürlich auch alle Freuden die eine Reise bieten kann. So gibt es z.B neben tausenden von allgemeinen Shivatempeln, zwölf besondere Yotir-Lingam-Tempel, als die wichtigsten Reiseziele für die Religionsgruppe der Shivaiten. Bei allen zwölf eine Begegnung mit Gott Shiva gehabt zu haben, ist das Ziel einiger Wanderasketen. Ein Haupt-Tempel aus diesem System befindet sich in Kathmandu/Nepal. Der Berg Kailash, als ursprünglicher Sitz des Gottes Shiva befindet sich sogar in China. Seit einiger Zeit ist es Hindupilgern auch wieder erlaubt zu diesem heiligen Platz, dem Mansarovar- See am Fusse des Kailash zu pilgern. Vaishnavas, die Hingegebenen des Gottes Vishnu und seiner Frau der Glücksgöttin Laxmi folgen ähnlichen Systemen. Durch die Schönheit dieser Plätze mit ihren eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten, sind sie inzwischen auch für sinnlichen westlichen Tourismus attraktiv geworden.
Wo immer sich Halbgötter, ganz offensichtlich, an einem gedachten Punkt (Brahma-Bindu) oder nach dem Wissen der Veden aufhalten, z.B wo sich mehrere Flüsse treffen, in (heissen) Quellen, bestimmten Baumgruppen, versteinerten Termitenhügeln, Höhlen, Brunnen, Seen, Flüssen, Bergen, Wasserfällen oder aussergewöhnlichen Naturwundern sind entweder heilige Plätze (Tirthas), Tempel (Mandir), oder beides. Da wo sich gleich mehrere Götter (deva) aufhalten, diese Plätze werden Deva-sthan genannt. Tirthas (sanskrit) werden als "Furt" verstanden. Eine seichte Stelle im Fluss der materiellen Welt, wo man die Möglichkeit hat, in eine spirituelle Welt überzusetzen, oder, wo ein Aufenthalt vorteilhaft ist, um die göttliche


Tempel in Khajurao

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Transzendenz zu verstehen.

Gott (im Gegensatz zu den Göttern) hat seinen Tempel in den Herzen der Wesen. Wer noch Skrupel hat, kann ihn dort in Form von Gewissen wahrnehmen. Aus dem Grunde betet (bittet) man nicht zu Gott. Für die weltlichen Belange incl. Seel- oder Hirnsorge sind die (Halb-)Götter zuständig. Zu Gott geht man nur wunschlos, man liebt ihn, also versucht man ihm in den Tempeln zu geben, nicht zu bitten oder zu borgen. Diese liebevollen Gaben schliessen den Kreislauf aller Dinge und optimieren das gesunde Verhältnis von Geben und Nehmen:
Von Gott - über die Natur - zu Gott.

In Moscheen, christlichen, wie jüdischen Gotteshäusern gibt es keine Darstellungen von Gott, auch wird die göttliche Natur vernachlässigt, und durch Politik oder Sozialarbeit ersetzt. In diesen Religionen befindet sich Gott immer irgendwie im Geheimen, ist unnahbar wie in einem Versteck oder unsichtbar im Hintergrund. Oft ist er ein Objekt von Spekulationen und Interpretationen, da man kaum Angaben über ihn in den Schriften findet. Viele Hindernisse und Blockaden verhindern dem Sünder sogar einen direkten Kontakt, da im Himmel, sonstwo oder anderweitig verhindert. Den Juden ist es, um Anmassung?? zu unterdrücken, nicht erlaubt Gottes persönlichen Namen auszusprechen, obwohl er einen hat. Die Bhuddisten haben in ihrer Philosophie gar keinen Gott, stellen aber die Vielzahl der (Halb-)Götter als Natur oder übermenschliche kosmische Kräfte dar.

Hindus dagegen, als weltweit einzigste vegetarische Religion betrachten den Spirit mit Philosophie, Kultur und individueller Praxis. Sie versuchen frei und offen, mit dem notwendigen Respekt, nach allen Regeln der Kunst und soweit man als Mensch in einer limitierten Welt überhaupt dazu fähig ist, die ganze Pracht des Allpotenten darzustellen. Gottes opulenten Reichtum, Wissen, Schönheit, Kraft, Ruhm und seine Entsagung kann man an Mandir, Devasthan, Tirtha, anderen heiligen Orten oder durch die vedische Literatur verstehen lernen. Der eine Urgott zeigt sich an den Tempeln in der Vielfalt der Götter. Man kann diesen Spirit in beeindruckenden Extasen oder Trancen erleben, welche durch eigene Hingabe oder das allgemeine Bewusstsein oder der Atmosphäre die den heiligen Plätzen zueigen ist, hervorgerufen werden.
Die Tempel selbst beherbergen immer heilige Besonderheiten, Darstellungen von Heiligen, der Gottheiten oder ein Bild Gottes, so wie Er in den vedischen Schriften beschrieben wird. Manchmal auch einen Spiegel, damit man Gott in sich betrachten kann.
Das Innere wie Äussere dieser handwerklichen Meisterstücke kann man erst verstehen, wenn man die Weisheiten der vedischen Schriften und damit die Hintergründe der Details kennt. Viele Tempel stehen an einem heiligen Platz wo sich irgend welche Naturwunder abspielen. Heilig bezieht sich bei den Hindus auf Heilbringendes für die Wesen, sei es körperlich, geistig oder spirituell. Die biologische Natur wie wir sie kennen, wird nach vedischem Verständnis von einer Art Supernatur (Götterwelt) kontrolliert und bewegt. Diese 330 Mio. Götter machen ihren Job hauptsächlich zur Zufriedenstellung es einen Ur-Gottes und beleben somit die Natur. Im Gegenzug für alles Erbrachte wird dieser Prozess durch die Opfer der Menschen unterstützt, denn Menschen und Götter leben in Abhängigkeit zueinander. Es ist also eine Integration und Ergänzung von einer nutzbaren Natur, die von den Wesen ausgebeutet wird, und die dem Göttlichen ihren Tribut zahlen. Wer den Göttern opfert, wird von Ihnen materiell und in allen Lebenslagen zufriedengestellt. Somit ist der Tempel ein Medium zur spirituellen Welt, ist immer Opferstätte, wo mit Gottesliebe und Hingabe Blumen, Blätter, Frucht und Wasser/Milch dargebracht werden. Tieropfer, Alkoholopfer und Schamanentum findet man sehr selten und auch nur in spirituell unterentwickelten Gesellschaften oder Religionsgruppen.



---- Heilige Plätze ----


Der heilige Fluß Ganges ist der materielle Körper der Halbgöttin Ganga. So wie die sichtbaren Flammen und spürbare Hitze des Feuers, der Körper des Feuergottes Agni ist, oder wie unser materielle Körper der Sitz unseres persönlichen spirituellen Selbst (Ich) ist. Ganga entstand an den Zehen des Urgottes Vishnu und kommt aus der materiell unmanifestierten Welt, um mit ihren Kräften Heil auf diese Erde zu bringen. So etwas Nobles wird von den Menschen erlebt, erkannt und natürlich


Neuere Tempel der Narmada- Quelle
honoriert. So bauen die Menschen Tempel der Verehrung für diese personifizierte Naturgegebenheit Ganges. Sie opfern ihr an den Ufern mit Ritualen und Gaben. Sie sorgt fürs Klima, und der lebensnotwendigen Bewässerung der Felder. Als Göttin sorgt sie für das sofortige spirituelle Heil (Befreiung von weiteren Geburten in einem bedingten Leben) desjenigen, der mit ihrem Wasser in Berührung kommt. Pilger die von weit her zum Ganges kommen, nehmen das heilige Gangeswasser literweise mit sich zurück in ihre Dörfer. So hat die ganze Dorfgemeinschaft und das Vieh auch etwas davon. Von anderen heiligen Orten nehmen die Pilger sich aus gleichem Grund auch die heilige Erde mit und streuen sie auf ihre Felder, um einen höheren Ernteertrag zu haben. Der heilige See in Pushkar (Rajasthan) wird auf ähnliche Art verehrt. Nach dem Veda entstand dort das Leben auf dieser Erde. Gott Brahma, der Gott der Schöpfung liess eine Rose aus der Götterwelt auf die Erde fallen. Sie tupfte dreimal auf und dort entstanden Quellen. Eine davon speist diesen Pushkarsee, aus dem sich das Leben in allen 840000 Lebensformen über die Erde verbreitete. Dieser See ist nun eine Opferstätte der Entstehung des Lebens. Menschen kommen von weither, um dort die Asche ihrer Verstorbenen zu versenken und den Kreis zu schließen. An diesem See ist es verboten, sich oder seine Kleider mit Seife zu waschen um das Heiligtum nicht zu verunreinigen. In dem Ort der an dem See liegt und mehr als 5000 Tempel hat, ist fleischliche Nahrung zur Würdigung der Entstehung des Lebens polizeilich verboten.
So kam es, daß man an die schönsten Plätzen in der indischen Natur die durch die vedischen Schriften als heilig ausgewiesen wurden, mit einer eben so schönen Architektur, Kunst, Poesie, Wissen und einer gewaltlosen Zivilisation dekorierte. Wenn man mit dem vedischen Wissen vertraut ist, und diese Plätze nicht zu sehr vom westlichen Tourismus beeinflusst sind, trifft man dort gewiss Gottvater, und Mutter Natur mit ihren Kindern, den Göttern, Menschen, Tieren, und Pflanzen in absoluter Harmonie und spiritueller Einigkeit. Nur während der Zeit eines Festivals ist an den Tempeln, Tirthas und Devasthan die Hölle los. Menschen kommen vollbepackt mit Sünden um sie hier abzuwaschen. Ansonsten haben diese Plätze etwas Paradiesisches, wenn man mit dem Begriff etwas anfangen kann.
Das beste Beispiel eines heiligen Platzes ist der 1200km. lange Power-Fluss Narmada in Madhya- Pradesh (Mittelindien). Tausende von Tempel dekorieren seine Ufer.


versinkende Tempel an der Narmadaquelle

Alte versinkende Tempel
« Bild:Dieses sind sehr alte Tempel in den Dschungeln der Maikal-Range, an der Quelle des Narmada-Flusses. Der jetzige, neuere Tempel der Narmadaquelle ist ca. 300m entfernt. Die Quelle ist gewandert. Es unterstützt die Aussagen der alten vedischen Schriften (Puranas), daß dieser Fluß ein sogenannter "Rhewa" ist. Das heisst, sein gesamtes Flußbett ist auch in ständiger Bewegung, nicht nur das Wasser. Vielleicht ist ja "Rhewa" eine andere Bezeichnung für Erdbebengebiet. Damit würden aber die ganzen Staudamm-Projekte (Sardar- Sarovar) die am Narmada laufen und Weltaufsehen erregen, eine ungemeine Gefahr darstellen. Der kulturelle und menschliche Schaden (Umsiedlung von Milionen! von Menschen ) ist in jeden Falle, ob Erfolg dieser Projekte oder nicht, enorm. Auch würde die einzigartige Flora und Fauna des Tals zerstört werden. Die Menschen, die entlang des 1200km langen Flusses leben, protestieren mit Recht gegen solche Vorhaben der Regierung Indiens. In den alten Schriften (Puranas) findet man Passagen, wo über ähnliche Projekte in vergangenen Zeitaltern und über Versuche sich mit diesem Fluß anzulegen, berichtet wird. Nach diesen Überlieferungen sind solche arroganten Mutmassungen des Menschen wie auch der Halbgötter aber nur zum Scheitern verurteilt. Das ganze Gebiet welches Narmada- Devi durchfliesst, von der Quelle zur Mündung, ist ein heilger Platz und ihre Ufer sind die berühmteste Pilgerstrecke in Indien. Somit steht der Fluss unter dem Schutz der Götter.
(siehe auch: Götter, Einsteiger od. Reisebericht/Omkareshwar)
Das Scheitern eines solchen Projektes aus mystischer Vergangenheit kann man ca.500km flußabwärts bestaunen:

----- Panorama Bildanimation -----

Klick hier oder ins Bild um die Animation zu betrachten (740X350/ jpg/ 95kb.)
Foto des Wasserfalls vom Dach einer Pilgerherberge in der Wildnis

"Am Narmada- Wasserfall der tausend Wasserfälle"
Bild ^: Die Menschen erzählen hier über den Mißerfolg des mächtigen Halbgottes Sahasrabahu-Arjun, der mit seinen tausend Armen versuchte, den Narmada an dieser Stelle mit uns Menschen unbekannten, supernaturalen Kräften und Techniken zu blockieren. Es war schon immer und für alle, auch für die Halbgötter eine Herausforderung diesen Fluss zu kontrollieren, um das Wasser und dessen Kraft besser zu nutzen. Narmada- Devi, lässt sich aber nicht aufhalten, dafür wird sie in allen Schriften und den Bewohnern des Narmadatales gepriesen. Der uralte von ihr zerstörte Megadamm schuf bei seiner Zerstörung im Laufe der Zeit ein Wasserfallgebiet. Dieses erstreckt sich auf eine Größe von 2X3 Kilometer. Die Erklärung für das Scheitern liefert die Geschichte gleich mit:
Hier kann man sehen mit welchen Methoden Narmada ihr Bett freihält. Diese großen Löcher (1.5- 2 mØ), oft metertief, entstehen während der Monsoonzeit wenn Göttin Narmada von ihren "Kindern" den 900 Nebenflüssen, die ihr aus dem Vindhya-Gebirge im Norden und dem Satpura- Gebirge im Süden zufliessen, gespeist wird.

Kleine Steinchen , grosser Schaden

Kleine, bis zu hundert Kilo schwere Steine werden durch die Wasserkraft in Bewegung gebracht und bohren sich ins Gestein. Selbst massiver Fels wird im Laufe der Zeit instabil und bricht. Warum sollte es den, mit moderner Technik gebauten Staudämmen anders ergehen?? Narmada ist schliesslich die Tochter des mächtigen Gottes der Zerstörung SHIVA. In den Löchern schleifen sich dann die berühmten Narmada- Shivalingams. Steine die in die Löcher gelangen, kriegen durch dauernde Rotation angetrieben durch das Wasser eine Phallusform. Die schönsten werden in den Shivatempeln entlang des Flusses installiert und verehrt (siehe auch "Götter"). Nun versucht man, allerdings auch schon seit Jahrzehnten, mit moderner Technik dieser Göttin zu Leibe zu rücken. 32!! Staudämme (Teilstücke) waren von den Russen geplant, um die Wasser in den Griff zu bekommen. Clever, aber daraus wurde nichts! Zum Ärger der armen Bewohner des Narmadatals hatte die Weltbank dabei so viele Jahre Riesensummen in dieses Sardar-Sarovar Projekt gesteckt. Ohne Erfolg. Nun wurden durch Einsicht und Vernunft diese Gelder gestoppt. Andere Investoren zogen sich auch zurück. Indien will aber immer noch auf eigene Rechnung weitermachen. Es wird sich im Laufe der Zeit noch zeigen, ob die indische Regierung die alten Schriften und deren Inhalt besser überdenkt, bevor sie diese hirnrissigen "New- age Tempel-Projekte" weiter vorantreibt. Alle wissen: Narmadas natürliche Aufgabe ist es, zu fließen. "Narmade har har" rufen die Leute überall seit eh´ und je´ an diesem heiligen Fluss zur Begrüssung. Das heißt soviel wie: Fließe Narmada, Fließe.

Solche Tempelanlagen im Narmadatal würden dem Sardar- Sarovar Staudamm- Projekt zum Opfer fallen und auf Nimmerwiedersehen verschwinden.
Inzwischen ist das gescheiterte "Ancient Damproject" im jetzigen Wasserfall der tausend Wasserfälle ein heiliger Ort. Pilger kommen her, um an einer Svayamboo- Lingam die sich in diesem Wasserfall gebildet hat, (Naturwunder) ihre Opfer zu bringen. Als idealer Platz für Asketen oder heilige Menschen leben dort natürlich Yogis und Sadhus um Yoga zu praktizieren, oder philosophischen Studien nachzugehen.
Zerstörte Tempelfestung


Ich beobachte die ganzen Projekte an diesem Fluss mit einem Schmunzeln, da ich Narmada und ihre Abneigung gegen Mauern die sie behindern wollen, und die moderne Technik kenne. Nur kann ich damit den Bewohnern des Narmadatals die Besorgnis um ihre Heimat nicht nehmen. In den alten Schriften wird aber gesagt, daß die Göttin Narmada für 27 Weltperioden (kalpa) lebt und fließt. Erst acht sind bisher vergangen. Ein Kalpa umfasst einen Zeitraum von 4 Zeitaltern der kosmischen Schöpfung im Manifestierten, und denselben Zeitraum im unmanifestierten Zustand. Ich hoffe dieses gibt guten Mut für weitere Demonstrationen gegen das Staudamm-Projekt und Kraft für den Fortbestand des kulturellen, religiösen und spirituellen Lebens der Menschen, die an diesem Fluß leben, oder die ihn zu diesem Zweck aufsuchen.
Bezeichnend sind diese Bilder
Dieser Tempel hat schon einige Fluten des Flusses überstanden. Die Festungsmauer eines Forts hingegen wurde vom Narmada welcher in der Monsoonzeit um 15-20 Meter steigt, einfach abrasiert.
NARMADE HARE HAR...     NARMADE HARE HAR...


----- Tempel -----

im Ostindien- Stil



Tempel in Bhubaneshwar
(Ostindien)


In Orissa wo das Land und die Leute unter sehr harten Bedingungen leben und wo Naturkatastrophen Gang und Gäbe sind, haben die Menschen besonderen Respekt vor den Göttern und machen alles um sie zu beschwichtigen und wohlzustimmen.


Sri Jagannath
Der Tempel des kontrollierenden Gottes des Universums Jagannath: Dieser Tempel ist Tabu für alle Nichthindus. Sollte es aber mal passieren, daß ein Unbefugter an den Wachen vorbeikommt, wird der Tempel geschlossen und von grundauf gereinigt. Sollte man also einer Kaste angehören, der es nicht erlaubt ist in den Tempel zu gehen, bleibt einem die Möglichkeit den Gott des Universums auf einer seiner Reisen zu sehen. Dafür kommt er an bestimmten Zeiten im Jahr aus dem Tempel. Die wichtigste Reise die Er für die Menschen macht ist das Ratha- Yatra, wo 100000-de Besucher das Ereignis verfolgen. Pilger kommen aus ganz Indien um Jagannath zu sehen. Es ist ein grosses Erlebnis, wenn man auf dem Fest sieht, wie sich Menschen in ihrer Hingabe zu dem höchsten Gott verhalten.


oder Südindien- Stil

Dieses ist kein Tempel, sondern nur das Eingangstor
und eine sehenswerte Mauer die einen Tempel vor
unerwünschtem Besuch schützen soll.

Srisailam; Yotirlingamtempel

exellente Bildhauerkunst

Es war ein aufregender Rundgang entlang dieser
Mauer. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus




Fast jeder Stein der Mauer ist mit
mystischen Szenen aus den heiligen
Schriften in excellenter Kunst dekoriert.

verzierte Mauer


Tempeltor
Der unverkennbare südindische Tempelstil mit den reich verzierten Tempeleingangstürmen bezeugt die meisterliche Handwerkskunst. Auch hier erzählen die Skulpturen wie die Götterwelt funktioniert.

Erotische Szenen dienen der Aufklärung über das sexuelle Leben und wie man mit den Wünschen umgeht. Grundlage dessen ist die Kama-Sutra, welche eine Zusammenfassung der Kama- Sastra, dem Lehrbuch der Wünsche ist (Kama= Lust, Wünsche)


(jpg, 60kb.
)

Mehr Bilder von den holy Spots mit ihren wunderschönen Tempeln findet Ihr im Fotoreisebericht
unseres "Thirtha- Yatra", einer Reise zu den heiligen Plätzen in Mittel- und Südostindien.

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Indisches Kolam- Floordesign

Straßen- Sandmalereien werden zu besonderen Festen im ländlichen Indien vor den Eingängen der Hütten und Tempel gemalt. Ganze Wettbewerbe der jungen Mädchen und Frauen in der Nachbarschaft "wer die Schönsten malen kann", werden ausgetragen. Sie sind davon überzeugt, daß die Glücksgöttin Laxmi diese "Einladung ins Haus zu kommen" nicht ignoriert.

« Kolam-muster



«
Mehr über diese indische Kunst findet ihr hier »



Kolam-fotos »


Be Vegetarian, it is Nonviolence in Action!



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