








WIE IST ES MÖGLICH, DASS SO VIELE UNTERSCHIEDLICHE AUSSAGEN UND VARIANTEN ÜBER DAS LEBEN UND DIE LEHREN CHRISTI ENTSTANDEN SIND UND NOCH EXISTIEREN
Zunächst sollte Ihnen gemäss den vorangegangenen Erklärungen klar sein, dass Christi und Buddha nicht nur das gleiche bedeuten, sondern das Gleiche sind, nämlich die Erleuchteten.
Buddha wurde 80 Jahre alt und konnte über 50 Jahre seine Lehren verbreiten, keiner seiner Schüler hätte sich gewagt, seine Lehren abzuändern oder eigenwillig zu verfälschen, sie zeichneten in
Echtzeit wortgetreu seine spirituellen Weisungen für ein erfülltes Dasein auf und verbreiteten sie. Obwohl auch er verspottet und beschimpft wurde, aber seine DHAMMAPADA, seine Weisheiten, sind
uns unverfälscht bis heute erhalten.
So war es auch mit LAO TSE ;KONFUZIUS und natürlich auch mit den Alt- hinduistischen erleuchteten Gelehrten der MAHABARATA und den VEDANTAS.
Aber mit Jesus Christus war es anders, er hatte es ungleich schwieriger. Nachdem er die Erleuchtung erlangte
blieben ihm ganze drei Jahre, um seine Lehren zu verbreiten, und das unter schwierigsten Umständen.
Er wurde nicht nur verspottet und beschimpft, sondern die römische Obrigkeit, sowohl als auch die Pharisäer,
veranstalteten eine regelrechte Hetzjagd auf ihn. Er lebte ständig in anderen Verstecken mit seinen treuesten Anhängern, direkte Aufzeichnungen seiner Lehren und deren Verbreitung waren nicht
möglich, da dies alles bei Todesstrafe verboten war und ausserdem noch hohe Belohnungen für die Ergreifung Jesus und seiner Anhänger ausgesetzt waren. Diese menschliche Eigenschaft, dass man
Freude empfindet oder etwas verdienen will , indem man andere anzeigt, verläumdet, verleugnet und verrät, ist uns doch wohl allen bekannt.
Versuchen Sie sich doch nur einmal vorzustellen, wenn die teilweise verfälschten und mit unnötigem, unverständlichem und unerklärbaren Beiwerk versehenen Lehren Jesus Christus weltweit seit über
2000 Jahren
so grossen Einfluss auf die Menschheit haben, wie es dann wäre, wenn uns seine Lehren rein und unverfälscht überliefert worden wären; dann hätten wir heute eine komplett andere und garantiert
friedvollere Welt.
Die ersten , bekannten und veröffentlichten Apokryphen sind doch nunmal nachweislich schon bereits einhundert Jahre nach Jesus Tod entstanden, und stammen von keinem seiner direkten Jünger oder
Schülern, sondern von
Geschichtenerzählern, die nur noch das weitergeben konnten, was sie gehört hatten oder was ihnen erzählt
wurde und logischerweise mit entsprechender Wichtigtuerei und Selbstverherrlichung niedergeshrieben wurden.
Ganz bestimmt sagte Jesus: " ICH BIN DIE WAHRHEIT; DAS LICHT und das LEBEN, wer mir nachfolgt
wird EWIG LEBEN ", wer Buddha nachfolgt wird das Gleiche erfahren.
Jesus ist ganz sicher nicht der Gründer der katholischen Kirche, so wie diese auch nicht die Erben oder
einzigen legitimen Nachfolger Christis sind.
Der Papst schaut aus seinem Palastfenster auf die Menschenmenge und ruft ihnen zu : " Ich bete für den Frieden
im Kongo und in Kenia " - Haleluja - und die Menge jubelt., Wann merkt die Menschheit endlich, dass sie hier jämmerlich vorgeführt wird ? - jeder vernünftige Mensch betet oder meditiert für den
Frieden, die " kleinen "
Mönche von Myanmar gehen mit dem Volk solidarisch auf die Strasse und stellen sich vor die Waffen der Militärs, weil sie auf das Göttliche in ihnen und dessen Wirkung vertrauen und es verstanden
haben.
Aber der Papst und sein Gefolge handeln nur im Namen Gottes, wenn sie gegen Bezahlung Sünden vergeben können, aber, was ist, im Namen Gottes mit dem eigenen Flugzeug und seinen Kardinälen nach
Afrika zu fliegen, sich vor die Mörder zu stellen und zu sagen " Im Namen Gottes ich gebiete Einhalt " ? dazu fehlt ihnen erstens: DER MUT und zweitens : DAS VERTRAUEN in Gott, und drittens: SIE
HABEN ABSOLUT NICHTS VERSTANDEN VON DEN LEHREN JESUS CHRISTUS, was das EWIGE LEBEN in seiner Nachfolge bedeutet.
Im Auftrag Jesus Christus gebe ich folgende Nachricht an die Kirchen ,an Ihre hochrangigen Vertreter
und selbstverherrlichend ernannten Stellvertreter Gottes:
VERKAUFT EURE PRUNKVOLLEN PALÄSTE UND BESITZTÜMER; DIE IHR SOWIESO NUR
DURCH UNWAHRHEITEN; DIEBSTAHL; GEWALT UND MORD ERLANGT HABT; GEBT DEN ERLÖS UND EUER GELD DEN ARMEN UND NOTLEIDENDEN; LEGT EURE LÄCHERLICHEN SCHMUCKGEWÄNDER AB; NEHMT EURE KÖNIGSKRONEN VOM HAUPT;
DENN DIE KRONE GEBÜHRT NUR DEM EINZIGEN; WAHREN KÖNIG - UNSER ALLER VATER - ZIEHT DAS BÜSSERGEWAND AN; TUT BUSE UND NUR NOCH GUTES UNTER DEN MENSCHEN; SO; WIE ICH ES EUCH GELEHRT HABE : DIE
WAHRHEIT; DAS LICHT UND DAS EWIGE LEBEN:









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![]() Heilige Plätze und Tempel ![]() |
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Tempel und heilige Plätze sind die bevorzugten Reiseziele wie auch Urlaubsorte der Hindus. Als westlicher Besucher auf einer Reise in Indien sollte man wissen, daß bis auf ganz wenige
Ausnahmen, alle Tempel ein rein vegetarisches und alkoholfreies in kurz: ein tugendhaftes Umfeld haben. Bei Tempelbesuchen oder bei Aufenthalten an heiligen Plätzen sollte man dies
respektieren. Gleichgültigkeit demgegenüber ist in Indien sträflich und kann unter Umständen in einem Disaster enden. In Nepal dagegen oder je nördlicher (Himalaya) die Hindus leben, werden
auch Blutopfer für gewisse Göttinnen praktiziert. Bild » Hindutempel sind, wenn auch nicht immer so offensichtlich wie auf dem Bild, eine durchwachsene Einigkeit von Gott, Natur und menschlicher Kultur |
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![]() Drei Bäume, Peepal, Neem und Banyan dienen hier als Tempel für die Dreieinigkeit der Götter Brahma (Schöpfer), Vishnu (Erhalter) und Mahesh/ Shiva (Zerstörer). Die Plattform ist ein schattiger Treffpunkt, oder Schlafplatz für Pilger und Besucher des Ortes. |
Da in Indien Schlangen auch als Götter verehrt werden, findet man solche Nag- Devta Tempel oft ausserhalb von Ortschaften ![]() Klick zum vergrössern jpg. / 60kb |
![]() In allen älteren Tempelanlagen findet man exellente Handwerksarbeiten |
Man kommt zum Tempel um ein Begegnung (Darshan) mit der jeweiligen Gottheit zu haben, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, man meditiert, oder praktiziert Yoga zur Selbst- und Gottesverwirklichung. Dort schaltet man vom illusionären, körperlich Weltlichen ab. Andere begeben sich auf religiösem Weg in die farbenfrohe Welt der Götter. In Zeremonien mit Ritualen oder in Gottesdiensten opfern sie Naturalien an diesen Stätten der Begegnung (Darshan) mit dem Spirituellen. Das Ur- Motiv eines Tempelbesuches ist eine innige Hingabe der Menschen zu Gott oder den Göttern. Dort ist Platz für alle Menschen die den Spirit oder die Transzendenz massieren wollen, Blumen schenken, etwas opfern oder zum gemeinsamen Verzehr mit Gott etwas kochen möchten. Sie kommen um mit Tanz, Musik und Spiel die Götter zu feiern, oder um mehr über das Göttliche und der vedischen Philosophie/ Religion zu erfahren. Körper, Sinne und Geist kommen durch die Schönheit der Tempelanlagen und der gesunden Atmosphäre voll auf ihre Kosten. |
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----- Die Gasthäuser der Götter ----- Alle Aktivitäten im und in der Nähe von Tempeln oder an heiligen Plätzen sind immer in der Erscheinungsweise der Güte. Ein gute Voraussetzung, wenn man in Ruhe und ohne Angst leben oder reisen will. Durch Eigendisziplin bedarf es dort keiner Präsenz einer weltlichen Polizei. |
Lebenserhaltend sind die Tempel und die dazu gehörenden Herbergen für
alle, die dem Weltlichen ganz entfliehen wollen und ausschliesslich in Gottes spiritueller Welt ihr Heil suchen. Sie haben deshalb keine Zeit für Erwerb oder Einkommen und sind auf die Güte
Gottes angewiesen. Man trifft Mönche, Priester, enthaltsame Asketen, Yogis, Philosophen und Sadhus, auch die Wissenden und Weisen, die entweder in Tempelnähe, an heiligen Plätzen in Ashrams
leben, oder als Pilger auf Durchreise sind. Hier geben sie ihr Wissen an die, welche durch Erwerb und Einkommen keine Zeit fürs Spirituelle haben, weiter. Da auch in allen Tempeln mit regem
Verkehr, jeden Tag mit Liebe und Hingabe Delikatessen für Gott gekocht werden, können mit den Überresten (Prasad) des Gottesmahls alle Pilger und die obengenannten Besucher gespeist werden.
Man wird ein Gast Gottes, was natürlich auch verpflichtet. Wer kann, spendet, wer es nicht kann erfährt die Segnung und Güte dieses Opferkreislaufs. Tempelköche sind ayurvedische Ernährungswissenschaftler die für Gott kochen. Damit sind sie wahre Spezialisten, was gutes geschmackvolles Essen anbelangt. Und das ganz
ohne Abschmecken! Man muss sich mal das Motiv dieser Menschen auf der Zunge zergehen lassen. Bettler ohne religiöse Ambitionen hingegen, haben keine Chance dort etwas abzustauben. Will man
sich länger an diesen Orten aufhalten, ist es gut wenn man sich als nützlich erweist.Die wichtigsten Tempel der jeweiligen Religionsgruppe oder Kaste sind die besonderen Top- Reiseziele der Hindus. In einer Art, die man spirituellen Tourismus nennen kann, was durchaus kein Urlaub ist. Wenigstens einmal im Leben sollte man einen heiligen Platz aufsuchen. Pilger finden Unterkünfte, Übernachtungsmöglichkeiten und Kantinen oder Kochmöglichkeiten an den Tempeln. Die Götter sind immer auf Besuch vorbereitet. Manche Tempel unterhalten ganze Städte die von Pilgern bewohnt werden, Städte (ohne permanente Einwohner) mit eigener Infrastruktur mit Kraftwerken, Busservice und Flughafen für die Gäste Gottes. Indische Reisebüros b ieten Tirtha- Yatra Touren an. Primär geht es bei diesen Reisen der Hindus um die Reinigung und Beseitigung des Schmutzes, dem man unweigerlich im materiellen (sündhaften) Leben
ausgesetzt ist. Mandir, Devasthan und Tirthas, wie man die heiligen Plätze nennt, haben die Kapazität diesen Schmutz und mentalen Müll zu absorbieren. Sekundär hat man natürlich auch alle
Freuden die eine Reise bieten kann. So gibt es z.B neben tausenden von allgemeinen Shivatempeln, zwölf besondere Yotir-Lingam-Tempel, als die wichtigsten Reiseziele für die Religionsgruppe
der Shivaiten. Bei allen zwölf eine Begegnung mit Gott Shiva gehabt zu haben, ist das Ziel einiger Wanderasketen. Ein Haupt-Tempel aus diesem System befindet sich in Kathmandu/Nepal. Der Berg Kailash, als ursprünglicher Sitz des Gottes Shiva befindet sich sogar in China. Seit einiger Zeit ist es Hindupilgern auch wieder erlaubt zu diesem
heiligen Platz, dem Mansarovar- See am Fusse des Kailash zu pilgern. Vaishnavas, die Hingegebenen des Gottes Vishnu und seiner Frau der Glücksgöttin Laxmi folgen ähnlichen Systemen. Durch
die Schönheit dieser Plätze mit ihren eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten, sind sie inzwischen auch für sinnlichen westlichen Tourismus attraktiv geworden.Wo immer sich Halbgötter, ganz offensichtlich, an einem gedachten Punkt (Brahma-Bindu) oder nach dem Wissen der Veden aufhalten, z.B wo sich mehrere Flüsse treffen, in (heissen) Quellen, bestimmten Baumgruppen, versteinerten Termitenhügeln, Höhlen, Brunnen, Seen, Flüssen, Bergen, Wasserfällen oder aussergewöhnlichen Naturwundern sind entweder heilige Plätze (Tirthas), Tempel (Mandir), oder beides. Da wo sich gleich mehrere Götter (deva) aufhalten, diese Plätze werden Deva-sthan genannt. Tirthas (sanskrit) werden als "Furt" verstanden. Eine seichte Stelle im Fluss der materiellen Welt, wo man die Möglichkeit hat, in eine spirituelle Welt überzusetzen, oder, wo ein Aufenthalt vorteilhaft ist, um die göttliche
Gott (im Gegensatz zu den Göttern) hat seinen Tempel in den Herzen der Wesen. Wer noch Skrupel hat, kann ihn dort in Form von Gewissen wahrnehmen. Aus dem Grunde betet (bittet) man nicht zu Gott. Für die weltlichen Belange incl. Seel- oder Hirnsorge sind die (Halb-)Götter zuständig. Zu Gott geht man nur wunschlos, man liebt ihn, also versucht man ihm in den Tempeln zu geben, nicht zu bitten oder zu borgen. Diese liebevollen Gaben schliessen den Kreislauf aller Dinge und optimieren das gesunde Verhältnis von Geben und Nehmen: Von Gott - über die Natur - zu Gott. In Moscheen, christlichen, wie jüdischen Gotteshäusern gibt es keine Darstellungen von Gott, auch wird die göttliche Natur vernachlässigt, und durch Politik oder Sozialarbeit ersetzt. In diesen Religionen befindet sich Gott immer irgendwie im Geheimen, ist unnahbar wie in einem Versteck oder unsichtbar im Hintergrund. Oft ist er ein Objekt von Spekulationen und Interpretationen, da man kaum Angaben über ihn in den Schriften findet. Viele Hindernisse und Blockaden verhindern dem Sünder sogar einen direkten Kontakt, da im Himmel, sonstwo oder anderweitig verhindert. Den Juden ist es, um Anmassung?? zu unterdrücken, nicht erlaubt Gottes persönlichen Namen auszusprechen, obwohl er einen hat. Die Bhuddisten haben in ihrer Philosophie gar keinen Gott, stellen aber die Vielzahl der (Halb-)Götter als Natur oder übermenschliche kosmische Kräfte dar. Hindus dagegen, als weltweit einzigste vegetarische Religion betrachten den Spirit mit Philosophie, Kultur und individueller Praxis. Sie versuchen frei und offen, mit dem notwendigen Respekt, nach allen Regeln der Kunst und soweit man als Mensch in
einer limitierten Welt überhaupt dazu fähig ist, die ganze Pracht des Allpotenten darzustellen. Gottes opulenten Reichtum, Wissen, Schönheit, Kraft, Ruhm und seine Entsagung kann man an
Mandir, Devasthan, Tirtha, anderen heiligen Orten oder durch die vedische Literatur verstehen lernen. Der eine Urgott zeigt sich an den Tempeln in der Vielfalt der Götter. Man kann diesen
Spirit in beeindruckenden Extasen oder Trancen erleben, welche durch eigene Hingabe oder das allgemeine Bewusstsein oder der Atmosphäre die den heiligen Plätzen zueigen ist, hervorgerufen
werden.Die Tempel selbst beherbergen immer heilige Besonderheiten, Darstellungen von Heiligen, der Gottheiten oder ein Bild Gottes, so wie Er in den vedischen Schriften beschrieben wird. Manchmal auch einen Spiegel, damit man Gott in sich betrachten kann. Das Innere wie Äussere dieser handwerklichen Meisterstücke kann man erst verstehen, wenn man die Weisheiten der vedischen Schriften und damit die Hintergründe der Details kennt. Viele Tempel stehen an einem heiligen Platz wo sich irgend welche Naturwunder
abspielen. Heilig bezieht sich bei den Hindus auf Heilbringendes für die Wesen, sei es körperlich, geistig oder spirituell. Die biologische Natur wie wir sie kennen, wird nach vedischem
Verständnis von einer Art Supernatur (Götterwelt) kontrolliert und bewegt. Diese 330 Mio. Götter machen ihren Job hauptsächlich zur Zufriedenstellung es einen Ur-Gottes und beleben somit
die Natur. Im Gegenzug für alles Erbrachte wird dieser Prozess durch die Opfer der Menschen unterstützt, denn Menschen und Götter leben in Abhängigkeit zueinander. Es ist also eine
Integration und Ergänzung von einer nutzbaren Natur, die von den Wesen ausgebeutet wird, und die dem Göttlichen ihren Tribut zahlen. Wer den Göttern opfert, wird von Ihnen materiell und in
allen Lebenslagen zufriedengestellt. Somit ist der Tempel ein Medium zur spirituellen Welt, ist immer Opferstätte, wo mit Gottesliebe und Hingabe Blumen, Blätter, Frucht und Wasser/Milch
dargebracht werden. Tieropfer, Alkoholopfer und Schamanentum findet man sehr selten und auch nur in spirituell unterentwickelten Gesellschaften oder Religionsgruppen.
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---- Heilige Plätze ---- ![]() Der heilige Fluß Ganges ist der materielle Körper der Halbgöttin Ganga. So wie die sichtbaren Flammen und spürbare Hitze des Feuers, der Körper des Feuergottes Agni ist, oder wie unser materielle Körper der Sitz unseres persönlichen spirituellen Selbst (Ich) ist. Ganga entstand an den Zehen des Urgottes Vishnu und kommt aus der materiell unmanifestierten Welt, um mit ihren Kräften Heil auf diese Erde zu bringen. So etwas Nobles wird von den Menschen erlebt, erkannt und natürlich
So kam es, daß man an die schönsten Plätzen in der indischen Natur die durch die vedischen Schriften als heilig ausgewiesen wurden, mit einer eben so schönen Architektur, Kunst, Poesie, Wissen und einer gewaltlosen Zivilisation dekorierte. Wenn man mit dem vedischen Wissen vertraut ist, und diese Plätze nicht zu sehr vom westlichen Tourismus beeinflusst sind, trifft man dort gewiss Gottvater, und Mutter Natur mit ihren Kindern, den Göttern, Menschen, Tieren, und Pflanzen in absoluter Harmonie und spiritueller Einigkeit. Nur während der Zeit eines Festivals ist an den Tempeln, Tirthas und Devasthan die Hölle los. Menschen kommen vollbepackt mit Sünden um sie hier abzuwaschen. Ansonsten haben diese Plätze etwas Paradiesisches, wenn man mit dem Begriff etwas anfangen kann. Das beste Beispiel eines heiligen Platzes ist der 1200km. lange Power-Fluss Narmada in Madhya- Pradesh (Mittelindien). Tausende von Tempel dekorieren seine Ufer.
(siehe auch: Götter, Einsteiger od. Reisebericht/Omkareshwar) |
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Das Scheitern eines solchen Projektes aus mystischer Vergangenheit kann man ca.500km flußabwärts bestaunen: ----- Panorama Bildanimation ----- Klick hier oder ins Bild um die Animation zu betrachten (740X350/ jpg/ 95kb.) |
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Bild ^: Die Menschen erzählen hier über den Mißerfolg des mächtigen Halbgottes Sahasrabahu-Arjun, der mit seinen tausend Armen versuchte, den Narmada an dieser Stelle mit uns
Menschen unbekannten, supernaturalen Kräften und Techniken zu blockieren. Es war schon immer und für alle, auch für die Halbgötter eine Herausforderung diesen Fluss zu kontrollieren, um das
Wasser und dessen Kraft besser zu nutzen. Narmada- Devi, lässt sich aber nicht aufhalten, dafür wird sie in allen Schriften und den Bewohnern des Narmadatales gepriesen. Der uralte von ihr
zerstörte Megadamm schuf bei seiner Zerstörung im Laufe der Zeit ein Wasserfallgebiet. Dieses erstreckt sich auf eine Größe von 2X3 Kilometer. Die Erklärung für das Scheitern liefert die
Geschichte gleich mit: Hier kann man sehen mit welchen Methoden Narmada ihr Bett freihält. Diese großen Löcher (1.5- 2 mØ), oft metertief, entstehen während der Monsoonzeit wenn Göttin Narmada von ihren "Kindern" den 900 Nebenflüssen, die ihr aus dem Vindhya-Gebirge im Norden und dem Satpura- Gebirge im Süden zufliessen, gespeist wird.
in Bewegung gebracht und bohren sich ins Gestein. Selbst massiver Fels wird im Laufe der Zeit instabil und bricht. Warum sollte es den, mit moderner Technik gebauten Staudämmen
anders ergehen?? Narmada ist schliesslich die Tochter des mächtigen Gottes der Zerstörung SHIVA. In den Löchern schleifen sich dann die berühmten Narmada- Shivalingams. Steine die in die
Löcher gelangen, kriegen durch dauernde Rotation angetrieben durch das Wasser eine Phallusform. Die schönsten werden in den Shivatempeln entlang des Flusses installiert und verehrt (siehe
auch "Götter"). Nun versucht man, allerdings auch schon seit Jahrzehnten, mit moderner Technik dieser Göttin zu Leibe zu rücken. 32!! Staudämme (Teilstücke) waren von den Russen geplant, um
die Wasser in den Griff zu bekommen. Clever, aber daraus wurde nichts! Zum Ärger der armen Bewohner des Narmadatals hatte die Weltbank dabei so viele Jahre Riesensummen in dieses
Sardar-Sarovar Projekt gesteckt. Ohne Erfolg. Nun wurden durch Einsicht und Vernunft diese Gelder gestoppt. Andere Investoren zogen sich auch zurück. Indien will aber immer noch auf eigene
Rechnung weitermachen. Es wird sich im Laufe der Zeit noch zeigen, ob die indische Regierung die alten Schriften und deren Inhalt besser überdenkt, bevor sie diese hirnrissigen "New- age
Tempel-Projekte" weiter vorantreibt. Alle wissen: Narmadas natürliche Aufgabe ist es, zu fließen. "Narmade har har" rufen die Leute überall seit eh´ und je´ an diesem heiligen Fluss zur
Begrüssung. Das heißt soviel wie: Fließe Narmada, Fließe.
Ich beobachte die ganzen Projekte an diesem Fluss mit einem Schmunzeln, da ich Narmada und ihre Abneigung gegen Mauern die sie behindern wollen, und die moderne Technik kenne. Nur kann ich damit den Bewohnern des Narmadatals die Besorgnis um ihre Heimat nicht nehmen. In den alten Schriften wird aber gesagt, daß die Göttin Narmada für 27 Weltperioden (kalpa) lebt und fließt. Erst acht sind bisher vergangen. Ein Kalpa umfasst einen Zeitraum von 4 Zeitaltern der kosmischen Schöpfung im Manifestierten, und denselben Zeitraum im unmanifestierten Zustand. Ich hoffe dieses gibt guten Mut für weitere Demonstrationen gegen das Staudamm-Projekt und Kraft für den Fortbestand des kulturellen, religiösen und spirituellen Lebens der Menschen, die an diesem Fluß leben, oder die ihn zu diesem Zweck aufsuchen. Bezeichnend sind diese Bilder Dieser Tempel hat schon einige Fluten des Flusses überstanden. Die Festungsmauer eines Forts hingegen wurde vom Narmada welcher in der Monsoonzeit um 15-20 Meter steigt, einfach abrasiert. |
NARMADE HARE HAR... NARMADE HARE HAR...![]() ----- Tempel ----- |
im Ostindien- Stil![]() Tempel in Bhubaneshwar (Ostindien) In Orissa wo das Land und die Leute unter sehr harten Bedingungen leben und wo Naturkatastrophen Gang und Gäbe sind, haben die Menschen besonderen Respekt vor den Göttern und machen alles um sie zu beschwichtigen und wohlzustimmen. ![]() Sri Jagannath |
Der Tempel des kontrollierenden Gottes des Universums Jagannath: Dieser Tempel ist Tabu für alle Nichthindus. Sollte es aber mal passieren, daß ein Unbefugter an den Wachen vorbeikommt,
wird der Tempel geschlossen und von grundauf gereinigt. Sollte man also einer Kaste angehören, der es nicht erlaubt ist in den Tempel zu gehen, bleibt einem die Möglichkeit den Gott des
Universums auf einer seiner Reisen zu sehen. Dafür kommt er an bestimmten Zeiten im Jahr aus dem Tempel. Die wichtigste Reise die Er für die Menschen macht ist das Ratha- Yatra, wo
100000-de Besucher das Ereignis verfolgen. Pilger kommen aus ganz Indien um Jagannath zu sehen. Es ist ein grosses Erlebnis, wenn man auf dem Fest sieht, wie sich Menschen in ihrer Hingabe
zu dem höchsten Gott verhalten.
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| oder Südindien- Stil |
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Dieses ist kein Tempel, sondern nur das Eingangstor |
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Fast jeder Stein der Mauer ist mit mystischen Szenen aus den heiligen Schriften in excellenter Kunst dekoriert. ![]() |
![]() Der unverkennbare südindische Tempelstil mit den reich verzierten Tempeleingangstürmen bezeugt die meisterliche Handwerkskunst. Auch hier erzählen die Skulpturen wie die Götterwelt funktioniert. |
Erotische Szenen dienen der Aufklärung über das sexuelle Leben und wie man mit den Wünschen umgeht. Grundlage dessen ist die Kama-Sutra, welche eine Zusammenfassung der Kama- Sastra, dem
Lehrbuch der Wünsche ist (Kama= Lust, Wünsche) ![]() ![]() (jpg, 60kb.) Mehr Bilder von den holy Spots mit ihren wunderschönen Tempeln findet Ihr im Fotoreisebericht unseres "Thirtha- Yatra", einer Reise zu den heiligen Plätzen in Mittel- und Südostindien. Seitenanfang |
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Indisches Kolam- Floordesign Straßen- Sandmalereien werden zu besonderen Festen im ländlichen Indien vor den Eingängen der Hütten und Tempel gemalt. Ganze Wettbewerbe der jungen Mädchen und Frauen in der Nachbarschaft "wer die Schönsten malen kann", werden ausgetragen. Sie sind davon überzeugt, daß die Glücksgöttin Laxmi diese "Einladung ins Haus zu kommen" nicht ignoriert. |
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Kolam-fotos »
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